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Kuper ist insolvent

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Der Maschinen- und Anlagenbauer Kuper will sich per Insolvenzverfahren sanieren Foto: Kuper

Der Maschinenbauer Kuper hat beim Amtsgericht Bielefeld Insolvenz angemeldet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter der Heinrich Kuper GmbH & Co. KG wurde zum 1. August Dr. Hendrik Heerma bestellt.

»Der Insolvenzantrag ist uns mit Blick auf die lange Tradition unseres Hauses schwergefallen«, sagt Kuper-Geschäftsführer Dr. Jürgen Kürlemann. »Wir sind jedoch zuversichtlich, das Unternehmen gemeinsam mit der Belegschaft zukunftsfähig aufstellen zu können.« Das 1933 gegründete Unternehmen aus Rietberg strebt eine Sanierung im Rahmen des Insolvenzverfahrens an.

Sanierung angestrebt

»Zunächst einmal ist wichtig, dass der Betrieb vollumfänglich fortgeführt wird. Sehr zeitnah werden wir Gläubiger, Insolvenzgericht, Arbeitnehmer, Kunden und Lieferanten über die Fortschritte des Verfahrens informieren«, erklärt Dr. Heerma. Die Mitarbeiter haben bereits signalisiert, zur Sanierung beitragen zu wollen. Kuper beschäftigt in Rietberg und in drei weiteren deutschen Zweigniederlassungen rund 250 Mitarbeiter.

Das Unternehmen produziert Anlagen und Maschinen zur Bearbeitung von Furnieren und Massivhölzern sowie Verpackungsmaschinen. Im Bereich furnierverarbeitende Maschinen für die Möbelindustrie gilt der Maschinenbauer als Weltmarktführer. Außerdem unterhält Kuper einen Handel mit gebrauchten und neuen Anlagen.

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