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Gebäudeenergiegesetz kommt im November

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Gebäudeenergiegesetz kommt im November

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Das neue GEG setzt ab 1. November auf Dämmung, gute Fenster und die Vermeidung von Wärmebrücken sowie erneuerbare Energien Symbolbild: maho/stock.adobe.com

Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG, Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Nutzung erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung in Gebäuden) tritt zum 1. November in kraft. Es führt das Energieeinsparungsgesetz (EnEG) mit der Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zusammen und ersetzt diese.

Die Dena (Deutsche Energieagentur) erklärt, was sich mit dem GEG ändert:

  • Der Energiebedarf eines Gebäudes soll von vornherein durch einen energetisch hochwertigen baulichen Wärmeschutz (insbesondere durch gute Dämmung, gute Fenster und Vermeidung von Wärmebrückenverlusten) begrenzt werden. Der verbleibende Energiebedarf muss mindesten durch eine Form erneuerbarer Energien gedeckt werden. Dazu zählen olche aus gebäudenahen Quellen, beispielsweise Solaranlagen, aber auch Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, wie Brennstoffzellenheizungen, die Biomethan zu Strom und Wärme umwandeln.
  • Ddie unentgeltliche Beratung durch qualifizierte Energieberater/-innen ist verpflichtend, bevor wesentliche Renovierungen durchgeführt werden. Die Berater/-innen können dabei frei gewählt werden.
  • Eine weitere Neuerung stellt die sogenannte Innovationsklausel dar. Diese sieht unter anderem vor, dass beim Umbau von Bestandsgebäuden nicht zwingend eine energetische Sanierung fällig wird, sofern der Energieverbrauch durch besonders effiziente Gebäude im Quartiersverbund ausgeglichen werden kann. Diese Berücksichtigung von sogenannten Gebäudemehrheiten gilt zunächst bis Ende 2025.
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