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Dorma beendet Geschäftsjahr mit leichten Verlusten

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Dorma beendet Geschäftsjahr mit leichten Verlusten

In einem stark von der Wirtschaftskrise geprägten Geschäftsjahr 2009/10, das im Juni endete, lag der Gesamtumsatz der Dorma-Gruppe in Ennepetal, mit einem Rückgang von 2,9 Prozent auf insgesamt 856,4 Mio. Euro, leicht unter dem Vorjahresniveau. Das teilte Dorma-CEO Thomas P. Wagner im Verlauf der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens in Düsseldorf mit. Darin sind Akquisitionseffekte mit 2,3 Mio. Euro oder 0,3 Prozent enthalten. Bereinigt um Währungseffekte und Akquisitionen sank der Umsatz im Vorjahresvergleich um 4,5 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug im Berichtsjahr 53,7 Mio. Euro und liegt damit um 10,2 Prozent unter dem Vorjahr. Die Zahl der Beschäftigten in der Gruppe sank im Geschäftsjahr ging auf durchschnittlich 6.470 Mitarbeiter zurück. Das sind 310 weniger als im Vorjahreszeitraum.

Wirtschaftlich glich das Geschäftsjahr 2009/10 wie schon das Vorjahr einer Wellenbewegung. Von einem flachen Umsatzsockel in den Sommermonaten ausgehend, stieg das Geschäft zum Jahresende 2009 an, verlor jedoch zu Jahresbeginn 2010 zusehends an Dynamik und nahm im letzten Quartal des Berichtsjahres deutlich Schwung auf. »Trotz der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen konnten wir uns im Markt gut behaupten«, erklärte Wagner.
Dabei stellt sich die Lage in den 13 Regionen, in denen Dorma vertreten ist, sehr unterschiedlich dar. Während sich einige Märkte konjunkturell bereits wieder frühzeitig auf Wachstumskurs befanden, durchschritten andere eine längere Talsohle. Umsatzzuwächse in der jeweiligen Landeswährung erzielten im abgelaufenen Geschäftsjahr: China (+32,3%), Far East (+6,2%), Australien (+5,1%), Frankreich (+5,0%), Skanbalt (+4,5%) und Südamerika (+4,3%). Das Geschäft in allen anderen Regionen war rückläufig. Das Geschäft in Zentraleuropa (-3,8%) mit seinem Kernmarkt Deutschland hat sich auf hohem Niveau stabilisiert.
Die ersten Monate des laufenden Geschäftsjahres stimmen uns für unsere Wachstumsziele zuversichtlich, verriet Thomas P. Wagner. Die Dorma-Gruppe werde die Stärkung ihre Position in den Wachstumsmärkten weiter vorantreiben und sich weiter entwickeln Komponentenhersteller zu einem Anbieter von kompletten Lösungen rund um die Tür, so Wagner weiter.
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