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Die optimale Werkstatt

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Die optimale Werkstatt

Hans Graffé, Chefredakteur
Die Werkstatt eines Tischlers muss viele Anforderungen erfüllen. Sie muss zunächst natürlich effiziente Abläufe und damit wirtschaftliches Arbeiten gewährleisten. In einer älter werdenden Gesellschaft muss sie darüber hinaus auch den Menschen, die sich tagtäglich hier aufhalten, adäquate und ergonomische Arbeitsbedingungen bieten. Und im Idealfall macht sie auch optisch etwas her, ist präsentabel und dient als Visitenkarte des Unternehmens.

Für unser Titelthema »Werkstatt« haben wir uns mit Tischlern und Schreinern unterhalten, die ihren Betrieb umgebaut oder komplett neu auf die grüne Wiese gestellt haben. Was hat sie dazu bewogen, was war ihnen bei der Umsetzung wichtig? »Licht und Luft«, d. h. helle Räume und viel Platz, stand bei allen ganz oben auf der Wunschliste, so viel sei verraten. Worauf es den Kollegen sonst noch ankam und was Sie daraus für Ihren Betrieb lernen können, lesen Sie ab Seite 68.
Expertenrat in Sachen Betriebsplanung kommt von Hans Georg Heinle und Martin Kohnle. Die Mitarbeiter der auf die Holzbranche spezialisierten Unternehmensberatung Lignum Consulting haben schon viele Betriebe bei Veränderungsprozessen begleitet und wissen, wo die Fallstricke lauern. In ihrem Beitrag »Auf der grünen Wiese …«) auf den Seiten 80/81 skizzieren sie, wie sie systematisch an solche Projekte herangehen.
Apropos Projekte: Über spannende Vorhaben berichten wir auch in unserem Special »Möbelproduktion« ab Seite 49. Wie Sie vielleicht wissen, richten wir hier das Augenmerk auf Serienfertiger und Industriebetriebe. Beim Büromöbelhersteller König + Neurath aus Karben ging es beispielsweise um die Bekantung von Freiformteilen. Statt neue Maschinen für Laserkanten anzuschaffen, hat das Unternehmen seine »alten« CNC-Bearbeitungszenten mit Heißluftaggregaten nachgerüstet. Das scheint sich zu bewähren, wie uns die Praktiker vor Ort berichtet haben.
Eher kreativ als technisch geht es beim Beitrag »Entwerft, was ihr wollt!« von dds-Redakteur Johannes Niestrath zu. Auf den Seiten 14 bis 21 stellt er Möbelentwürfe von Studierenden der Innenarchitektur an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle vor. Die Erstsemestler mussten ihre Ideen dann auch als Prototypen realisieren. Was dabei herausgekommen ist, hält dem schreinermäßigen Sachverstand naturgemäß nicht stand – inspiriert aber durch die frischen Ideen und eben die unkonventionelle Herangehensweise.
Das dds-Team wünscht viel Spaß beim Blättern und weiterhin frohes Schaffen!
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