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Der Trend geht zur Kapitalgesellschaft

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Der Trend geht zur Kapitalgesellschaft

Deutsche Existenzgründer wählen immer häufiger die AG, GmbH, Mini-GmbH oder Limited als Rechtsform für ihr Unternehmen. Die Gründungen von Personengesellschaften gehen hingegen zurück, berichtet der Gründungsdienstleister Go Ahead aus Bonn nach Auswertung der Zahlen des statistischen Bundesamtes. Danach wurden im ersten Halbjahr 2009 exakt 35280 Kapitalgesellschaften neu eingetragen, das entspricht einem Plus von knapp neun Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Gründungen von Personengesellschaften seien dagegen um rund fünf Prozent auf insgesamt 35083 Betriebe zurückgegangen.

Unter den neu angemeldeten Kapitalgesellschaften sind laut Go Ahead 32895 GmbHs, 1517 Limiteds und 868 Aktiengesellschaften (AG). Bei den Personengesellschaften seien 24217 Einzelunternehmen, 9718 Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR), 576 Offene Handelsgesellschaften (OHG) und 572 Kommanditgesellschaften (KG) registriert worden.
Die Ursache für den Trend sieht Go Ahed in der Flexibilität, die Kapitalgesellschaften bieten. Man sei auf der sicheren Seite, wenn man später einmal das Geschäft auf mehrere Schultern verteilen, Mitarbeiter einstellen, Gesellschafter mit ins Boot holen oder den Betrieb veräußern wolle. Außerdem haften bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften die Gesellschafter mit dem Gesellschafts- und dem Privatvermögen. Das mache die Kapitalbeschaffung vor allem in Krisenzeiten schwierig.
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