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Beschläge: Blum-Umsatz steigt um 470 Mio. Euro

Beschläge
Blum-Umsatz steigt um 470 Mio. Euro

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In der Zentrale der Blum-Gruppe im Werk 2 in Höchst spürt man die große Nachfrage bei Küchen und Möbeln. Foto: Julius Blum GmbH

Das Höchster Familienunternehmen Blum schließt das Wirtschaftsjahr 2020/2021 per Stichtag 30. Juni mit einem Gruppenumsatz von 2.376,75 Millionen Euro ab. Das entspricht einem Umsatzanstieg von 470 Millionen Euro (24,7 Prozent) gegenüber dem Vorjahr. Die große Nachfrage nach hochwertigen Küchen und Möbeln im eigenen Zuhause ist für die positive Umsatzentwicklung beim Beschlägehersteller verantwortlich. Allerdings sorgen jetzt Rohstoffknappheit, vor allem bei Stahl und eine angespannte Lieferkette für enorme Herausforderungen.

»Die eigenen vier Wände haben während der Krise überall auf der Welt an Bedeutung gewonnen. Gleichzeitig gab es eine Verschiebung des privaten Konsums – weg von klassischen Freizeitaktivitäten, hin zu Investitionen ins eigene Zuhause«, erklärt Philipp Blum, Geschäftsführer von Blum, die Entwicklung.

Die Märkte des österreichischen Unternehmens in Westeuropa verzeichneten dabei ein starkes Wachstum, insbesondere Italien, Frankreich, UK und Deutschland. Große Zuwächse gab es auch in Osteuropa, wie etwa in Polen, Russland, Tschechien und der Türkei. Auch die nordamerikanischen Märkte entwickelten sich gut.

Blum investiert weiter konstant und langfristig in die Erweiterung der Gebäude, Maschinen und Anlagen. Die weltweiten Gesamtinvestitionen für das vergangene Wirtschaftsjahr liegen bei 259 Millionen Euro, 176 Millionen davon in Vorarlberg.

Herausforderung bei Rohmaterialien und Transport

Die hohe Nachfrage in der Küchen- und Möbelbranche und anderen Industrien führt seit Monaten zu einer enormen Verknappung bei Rohmaterialien wie Stahl. »Auch unsere Kunden müssen derzeit leider länger auf unsere Produkte warten«, gibt Geschäftsführer Martin Blum zu. Der Stahlpreis habe sich nahezu verdoppelt, aber auch Kunststoff, Verpackungen, Zink oder Aluminium seien von massiven Preissteigerungen betroffen.

Eine ähnliche Entwicklung zeige sich im Transportwesen: Die gesamte internationale Lieferkette sei unter Druck, sowohl im Land- als auch im Seeverkehr wurden die Preise teilweise empfindlich erhöht. »Auch wenn die Situation aktuell sehr herausfordernd ist, sorgen unsere langjährigen Partnerschaften mit unseren Lieferanten zumindest für eine gewisse Stabilität«, ist Martin Blum überzeugt.


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