Marketing & Betriebsführung

Wie wir es schaffen, pünktlich zu sein – immer. Der Kollegentipp von Günter Schmitz

Günter Schmitz ist Eigentümer und Geschäftsführer des luxemburgischen Bauelementeanbieters Coplaning. Als Erfolgstrainer der hauseigenen Akademie Denkhouse gibt er Seminare für Handwerksunternehmer und deren Mitarbeiter. Infos unter www.denkhouse.com
Pünktlichkeit wird Handwerkern in der Regel nicht nachgesagt. Was mag daher wohl ein Kunde empfinden, wenn der Handwerker tatsächlich pünktlich zum vereinbarten Termin klingelt? Einen echten Wow-Effekt! Dadurch werden zum einen die Versprechen des Verkaufs eingehalten und der Kunde erzählt in seinem Bekanntenkreis gerne von dieser überaus positiven Erfahrung. Dabei ist Pünktlichkeit so einfach. Richtig und vorausschauend geplant, ist sie ein unverzichtbares Montageversprechen.

Um Pünktlichkeit zu erzielen, ist Planung und Organisation das Ein und Alles. Bei Coplaning arbeiten wir mit einer Vorlaufzeit von drei Monaten. D. h., die gesamte Montagekapazität ist in den nächsten drei Monaten bereits voll verplant. Da die Montagezeiten von den Verkäufern realistisch geplant sind, wir die Einhaltung der Zeiten peinlichst genau nachhalten und Abweichungen zur Nichtgewährung eines Qualitätsbonus führen können, sind alle Mitarbeiter – sowohl Monteure als auch die Montageplaner – bestrebt, bei Problemen kurzfristig eine Lösung zu finden. Diese Abläufe sichern dem Verkäufer wiederum zu, dass er bereits heute für in drei Monaten einen genauen Montagetermin anbieten kann. »Am 16. März sind wir morgens um 8 Uhr pünktlich bei Ihnen. Versprochen!«. Dies ist ein sehr gutes Verkaufsargument, denn welcher Mitwettbewerber traut sich das?
Zwei Wochen vor der Montage schicken wir dem Kunden per Post eine »Montageterminkarte«. Darauf ist der Termin aufgeführt und der erste Raum benannt, mit dem begonnen wird. Der Kunde fühlt sich jederzeit bestens informiert. Außerdem sind die Montageversprechen erneut aufgelistet, um die Angst vor Schmutz und Lärm zu nehmen sowie Vertrauen aufzubauen. Der Montageleiter ist per Bild und mit direkter Durchwahl aufgeführt und verspricht dem Kunden: »Ich bin verantwortlich für Ihren Auftrag«. Drei Tage vor dem Montagetermin rufen wir den Kunden nochmal an und bestätigen ihm die genaue Uhrzeit. Mögliche Fragen seitens des Kunden können vorab geklärt werden. Nun ist der Kunde insgesamt dreimal informiert und wird der Montage seiner neuen Fenster ganz entspannt entgegensehen.
Viel Erfolg! Ihr Günter Schmitz

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