Lagesystem von Doris Paulus

Wie sieht Ihr Lager aus?

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Aufgeräumte Stimmung: Die Optimierung amortisiert sich laut einer Fachverbandsstudie aus NRW in sechs bis sieben Monaten Foto: Paulus Lager
Mit Lageroptimierung in Tischlereien sorgt Dipl.-Ing. Doris Paulus für mehr Gewinn, schafft Platz durch Struktur und entlastet den Chef durch schlankere Prozesse.

Strukturierte Arbeit ist produktiv. Vollgestopfte Lager sind es nicht. Ebenso wenig wie lange Suchzeiten, unübersichtliche Bestände und unkontrollierte Nachbestellungen. Unterstützung bei der Lageroptimierung können sich Handwerker seit 2002 beim Beratungsunternehmen Paulus Lager holen. Doris Paulus, die Inhaberin, ist Spezialistin für Lagerprozesse im gesamten Bauhandwerk. Die Architektin (FH) vereint theoretisches Wissen mit Praxiserfahrung. Alle Prinzipien des »Paulus-Lagers« hat sie von 1999 bis 2004 im eigenen Tischlereibetrieb entwickelt, getestet und umgesetzt. Ihr Team besteht aus sechs Mitarbeitern, deutschlandweit wurden bisher rund 400 Betriebe optimiert. Grundelement des Systems ist das Trennen von Materiallagern, sodass Bestellung, Warenannahme, Lagerung, Verarbeitung und Rücklauf für alle im Betrieb transparent und nachvollziehbar werden. Standardmaterial wird in festgelegten Fächern gelagert, beschriftet mit der Mindestmenge. Kommissionsmaterial für Kunden wird an anderer Stelle aufbewahrt. So kann kein Kommissionsmaterial unkontrolliert entnommen werden. Wird im Standardlager eine Mindestmenge unterschritten, meldet der Mitarbeiter dies im Büro. Dort bestellt eine Verwaltungskraft das Material nach. Kommissionsware bestellt der Arbeitsvorbereiter nach Aufträgen getrennt. Es gibt eine Zone, in der immer der gleiche Mitarbeiter die Ware annimmt und prüft. Auch die Rechnungen prüft nicht mehr der Chef oder der Arbeitsvorbereiter, sondern eine Verwaltungskraft. Jeder Mitarbeiter weiß, wo sein Material lagert, und kann es ohne Suchen in die Werkstatt mitnehmen oder in sein Fahrzeug laden. Für jeden Auftrag steht sofort das richtige Material zur Verfügung. So verschwinden Leerlaufzeiten, mehrfache Bestellungen und spontane Einkaufsfahrten. Durch die Optimierung wandern 70 bis 80 Prozent – anstatt der sonst üblichen 20 Prozent – des nicht verbrauchten Standardmaterials wieder in den Produktionsprozess. Übriges Kommissionsmaterial wird retourniert oder wandert in ein Restelager und wird zu festen Zeiten entsorgt.

Paulus Lager GmbH

48268 Greven

Tel.: (02571) 54041-60

www.paulus-lager.de

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