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Routengänger

Marketing & Betriebsführung
Routengänger

Navigationsgeräte lotsen zuverlässig an das gewünschte Ziel. Doch fest ins Auto eingebaute Modelle sind teuer, mobile Geräte eine echte Alternative. Andreas Fritzsche gibt einen Überblick über ausgesuchte Navigationshilfen.

Andreas Fritzsche

Zugegeben, die eingebauten Navigationsgeräte sind teuer: Weit über 1000 Euro müssen dafür oft hingelegt werden. Sie bieten allerdings auch Annehmlichkeiten wie z. B. die Stummschaltung des Radios, wenn die Routenanweisungen gesprochen werden. Mobile Navigationsgeräte sind weitaus günstiger: Gute Navis gibt es schon für etwas mehr als 200 Euro. Handhabung und Ausstattung machen den Unterschied:
TomTom bietet aktuell zwei Produktserien an: Die »Start-Serie« ist ideal für alle, die ein preiswertes Gerät suchen und trotzdem nicht auf wichtige Funktionen wie lebenslang kostenlose Karten-Updates verzichten möchten. Die »GO 500/600-Serie« zeichnet sich durch vollständig interaktive Displays aus, auf denen man mit zwei Fingern wischen und zoomen kann. Mit den Premium- Navis der »GO 5000/6000-Serie« ist es am einfachsten, Verkehrsinformationen zu erhalten.
Bei Becker beginnen die Navigationsgeräte mit der »Ready-Serie«, die mit realitätsnaher 3D-Kreuzungsansicht den perfekten Überblick auf allen Strecken gibt. Mit der »Active-Serie« ist der Fahrer auch telefonisch jederzeit erreichbar. Das »MagClick«-Magnethalterungssystem sorgt für eine einfache Integration im Fahrzeug. Lebens-lange Karten-Updates sind selbstverständlich. Bei der neuen »Professional-Serie« wird dank der »One-shot-Pro«-Spracheingabe die Ablenkung vom Straßengeschehen minimiert.
Wer mit einem hohen oder schwergewichtigen Transporter unterwegs ist, benötigt ein Navi, das die täglichen Herausforderungen des Fahrers mit so einem Auto unterstützt. Mit der neuen »Transit-Serie« von Becker wird die Navigation dank Berücksichtigung der individuellen Fahrzeugdaten auch für den Einsatz im Nutzfahrzeug sicher und komfortabel. Vervollständigt wird das Angebot mit Fahrspurassistent inklusive 3D-Kreuzungsansicht und Bluetooth-Freisprecheinrichtung.
Ein optimaler Begleiter für Fahrer von hohen und schweren Transportern ist auch das neue »Neo 640 LMU Camper« von Falk. Es überzeugt mit seinem sehr flachen Produktdesign, extragroßem 6-Zoll-Display und hochauflösender Kartendarstellung. Highlight ist die integrierte Navigation, mit der das individuelle Fahrzeugprofil (Höhe, Breite, Gewicht und Anhängerdaten) gespeichert werden kann. Für das Fahrzeug ungeeignete Straßensegmente (Brücken, Tunnels, spezifische Warnschilder) werden automatisch umfahren.
Spezielle Navis für Transporter
Mit den Navigationsgeräten »Dezl 570 LMT-D« und »Dezl 770 LMT-D« macht Garmin das Steuern von Nutzfahrzeugen komfortabler und sicherer. Im robusten Gehäuse stecken zahlreiche Funktionen, die speziell auf das Steuern großer und schwerer Fahrzeuge ausgelegt sind. Gibt der Fahrer Größe und Gewicht seines Lkw ein, errechnet das Navi eine Strecke, die zu niedrige Durchfahrten oder Brücken mit Lastbegrenzungen ausschließt. Nutzt der Fahrer das Gerät in verschiedenen Fahrzeugen, genügt ein Knopfdruck, um auf weitere Fahrzeugprofile mit anderen Maßen umzuschalten. Durch Bluetooth-Schnittstelle und Sprachsteuerung bleiben die Hände am Steuer. Die neuen Lkw-Navis sind mit der separat erhältlichen Rückfahrkamera »BC 30« kompatibel.
Auch Blaupunkt bietet beim »Travelpilot Truck« Ausführungen, die es dem Fahrer ermöglichen, Abmessungen des Fahrzeugs, Gewicht und anderes einzustellen. Tunnelhöhen, Brücken und Durchfahrtsverbote werden so bei der Streckenplanung berücksichtigt. Der Nutzer ist jährlich zu mehreren Updates seiner Kartendaten berechtigt.
Obwohl die Navigation in der Regel gut funktioniert, gibt es Schwächen in Details: So ist die Fahrzeit bei fast allen Modellen zu knapp bemessen. Offenbar gehen die Geräte davon aus, dass der Nutzer immer mit Höchstgeschwindigkeit fahren kann. Weiterer Schwachpunkt: Wohl alle Navigationsgeräte finden sich nach dem Neu- oder Umbau einer Strecke nicht mehr zurecht und geben Anweisungen, zu wenden. So beklagt die Polizei neuerdings eine Zunahme der Falschfahrer. Auch wenn Navigationsgeräte laut Studien die Unfälle durch Schildersuchen reduzieren, ganz sollte man sich nicht auf die Helfer verlassen.

Infos

Weitere Infos unter:
www.united- navigation.com
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