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Nach der Verjüngungskur

Marketing & Betriebsführung
Nach der Verjüngungskur

Robust, wirtschaftlich und mit innovativen Technologien bestückt – so zeigt sich der neue Fiat Ducato. Ist die Verjüngungskur gelungen? dds-Autor Andreas Fritzsche forscht nach.

Der Fiat Ducato, der mit über 2,6 Millionen verkauften Exemplaren zu den beliebtesten Transportern in Deutschland zählt, hat mehr als nur ein Facelifting bekommen. Die Front kommt moderner und kraftvoller rüber. Mit zwei unterschiedlichen Farben für den geschwungenen Kühlergrill, 16-Zoll-Leichtmetallrädern in neuem Design, Scheinwerfer mit LED-Technologie und einem dreiteiligen vorderen Stoßfänger macht die neue Generation auf sich aufmerksam.

Hauptaugenmerk legten die Fiat-Ingenieure auf die Fahrerassistenzsysteme, deren Funktionen im Vergleich zum Vorgängermodell erweitert wurden. Standard in allen Versionen ist das elektronische Fahrstabilitätsprogramm »ESP«, das nun zusätzlich die ladungsabhängig arbeitende elektronische Überschlagsvermeidung (»Rollover Mitigation System«), die Berganfahrhilfe (»Hill Holder«), die Antriebsschlupfregelung (»ASR«) sowie den elektronischen Bremsassistenten (»EBA«) umfasst. Erfahrungen aus der Praxis führten dazu, dass das neue Modell zuverlässiger und robuster ist. Karosserie und Innenraum wurden verstärkt, die Leistung der Bremsen optimiert, Haltbarkeit von Radaufhängungen und Kupplung verlängert. Resultat sind das höchste zul. Gesamtgewicht (4,4 t) im Segment, die höchste Achslast für Fahrzeuge mit einfacher Hinterachse und die höchste Nutzlast (2,1 t).
Die Sitze sind komfortabler geworden, Fahren ohne Rückenschmerzen ist angesagt. Im Cockpit fällt ein spezieller Halter ins Auge, in dem auch größere Smartphones und Tablets befestigt werden können. Die zur Wahl stehenden Audioanlagen bieten grundsätzlich die Möglichkeit, Mobiltelefone per Bluetooth zu verbinden. Sie sind außerdem MP3-fähig und in der Topversion mit einem Fünf-Zoll-Farbmonitor, Rückfahrkamera, integriertem Navigationssystem und Digitalempfang (DAB) ausgestattet. Drei Innenraum-Varianten stehen zur Wahl: Classic, Tecno und Lounge.
Der Fiat Ducato fährt sich angenehm. Selbst in engen Großstadtgassen lässt er sich – auch dank der gut einsehbaren Spiegel – bequem um die Ecken lenken. Be- und Entladen fallen leicht, vor allem durch die großen Hecktüren mit einem Öffnungswinkel von 270° und die große Schiebetür an der Seite. Bei den Motoren stehen vier moderne Vierzylinder-Turbodiesel zur Wahl. Die 2,3- bzw. 3,0-Liter-Motoren übertragen ihre Kraft serienmäßig mittels eines manuellen Sechsganggetriebes auf die Vorderachse. Alle Motoren setzen Maßstäbe bei der Umweltfreundlichkeit. Die sparsamste Variante verbraucht durchschnittlich 5,8 Liter pro 100 Kilometer, was einem Kohlendioxid-Ausstoß von lediglich 158 Gramm pro Kilometer entspricht.
Berücksichtigt man alle lieferbaren Versionen von Karosserien, Motoren und Radständen, steht der Ducato in mehr als 10000 Varianten zur Verfügung. Damit bietet er auch in der neuen Modellgeneration das am breitesten gefächerte Angebot im Segment der Transporter mit Vorderradantrieb.

steckbrief

Der Fiat Ducato ist mit 2,6 Mio. verkauften Exemplaren einer der liebsten Transporter in Deutschland. Es gibt ihn als Kastenwagen, Pritsche oder Kombi.
Nutzlast*¹: 950–1080 kg, 1175–1380 kg, 1285–1580 kg, 1745–1920 kg
zul. Gesamtgewicht*¹ : 3000 kg, 3300 kg, 3500 kg, 4005 kg
Motoren: 85 kW/115 PS bis 130 kW/177 PS
Wendekreis: 11,4 m (L1) bis 14,4 m (L4/5)
Verbrauch kombiniert: 5,8 bis 8,9 l
Nettopreis: ab 23960 ¤*¹, 24300 ¤*², 25010 ¤*³
*1 Kastenwagen, *2 Pritsche, *3 Kombi
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