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Insolvente Decor Metall macht weiter

Marketing & Betriebsführung
Insolvente Decor Metall macht weiter

Insolvenzverwalter soll Zukunft des Unternehmens sichern

Am 1. Okotober 2003 wurde über das Vermögen der Decor Metall GmbH & Co. KG, Bad Salzuflen, das Insolvenzverfahren eröffnet. Im Dezember 2003 beschloss die Gläubigerversammlung, dass der Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Dr. Dr. Werner Schreiber, das Unternehmen fortführen soll. Inzwischen wurden Anstrengungen unternommen, die eigenständige Zukunft von Decor Metall zu sichern. Schreiber hat auch mit potenziellen Investoren verhandelt.

Die neu aufgestellte Vertriebsorganisation konzentriert ihre Aktivitäten auf die Kernkompetenz des Unternehmens. Kundenanfragen und -aufträge werden weiterhin bearbeitet und realisiert. Die Sortimente sollen aktualisiert und gestrafft, das Unternehmen personell verstärkt werden. Schreiber erwartet, dass Decor Metall auch in Zukunft ein kreativer, zuverlässiger, servicestarker Lieferant professioneller Ladenbausysteme und Displays für Markenhersteller, Filialketten und den Handel bleibt .
Vertriebsinnendienst, das Marketing und die Geschäftsführung Marketing und Vertrieb der Rigips GmbH sind von Düsseldorf komplett nach Gelsenkirchen-Scholven umgezogen. Alle Ansprechpartner in Marketing und Vertrieb für den Trockenbau wurden damit an einem Platz zusammengeführt.
Rigips-Kunden können sich ab sofort unter Tel.: (0180) 5345670 zentral in das Servicezentrum des Trockenbau-Spezialisten einwählen; sie werden per automatischer Weiterleitung mit ihrem zuständigen Ansprechpartner verbunden. Separat und über eigene Durchwahlen zu erreichen sind nur noch die Auftragsannahme für Putze und Do-It-Yourself-Kunden.
Die Mitgliedsunterneh-men im Verband der Europäischen Laminatfußbodenhersteller e.V. (EPLF), Bielefeld, sind mit der Marktentwicklung des abgelaufenen Jahres sehr zufrieden: Trotz eines schwierigen Branchenumfeldes ergebe die Jahreshochrechnung auf der Basis der ersten drei Quartale 2003 eine deutliche Steigerung des Laminatfußbodenabsatzes in Europa und bestätige die führende Stellung des EPLF am Weltmarkt.
Die 21 Mitgliedsfirmen des EPLF haben 2003 weltweit 391 Millionen m2 Laminatfußboden „Made in Europe“ abgesetzt (Vorjahr: 334 Millionen m2). In ihrem traditionell stärksten Absatzmarkt Westeuropa verzeichneten sie einen Zuwachs von 25 Millionen m2 auf 227 Millionen m2 (Vorjahr: 202 Millionen m2); diese Menge entspricht 58 Prozent des Gesamtabsatzes des EPLF.
Die Spitzenpositionen halten wie im Vorjahr Deutschland (63 Millionen m2), Großbritannien (49 Millionen m2), Frankreich (37 Millionen m2) und die Niederlande (16 Millionen m2). Auf diesen Märkten wurde ein Anteil von 73 Prozent der in Europa abgesetzten Menge verkauft.
Die im Handel mit Beschlägen, Maschinen und Werkzeugen, in der Sicherheitstechnik und der Einrichtung von Werkräumen tätige OP Oeschger AG, Kloten (Schweiz), steigerte im Ge- schäftsjahr 2003 ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 3,1 Prozent auf 107,6 Millionen Schweizer Franken. Überdurchschnittlich wuchs der Bereich Sicherheitstechnik und Beratung. Der in Deutschland tätigen OPO Oeschger GmbH, Villingen-Schwenningen, gelang es, in einem schrumpfenden Markt den Umsatz zu steigern. Trotz des schwierigen Umfeldes in der Schreinerbranche schaffte Oeschger auch im wichtigsten Geschäftsbereich – Beschläge und Werkzeuge – einen leichten Umsatzzuwachs. Das Unternehmen beschäftigt 236 Mitarbeiter. Info: www.opo.ch
Die Schüco International KG, Bielefeld, Spezialist für System gestütztes Bauen mit Aluminium, Stahl, Kunststoff und Glas, setzt ihre vierjährige Partnerschaft mit dem Formel-1-Rennstall von McLaren Mercedes fort. Das hohe kommunikative Potenzial der Königsklasse des Motorsports soll weiterhin als Plattform zur effektiven Kundengewinnung und zur Steigerung der Markenbekanntheit auf internationaler Ebene genutzt werden. Die hohe Affinität der beiden Unternehmen drückt sich auch in der Beteiligung Schücos an Planung und Bau des McLaren Technology Center aus.
Um den russischen Markt noch intensiver bearbeiten zu können, gründet Deceuninck N.V., Spezialist für Kunststofffenster, -türen und -bauprofile, in Moskau ein eigenes Unternehmen. Auch eine Produktions- und Extrusionsanlage ist geplant. Für die Umsetzung dieser Pläne wurden mit Martin Rosocha (41) und Volker Guth (35) zwei Russland-Kenner gewonnen. Sie sollen die unterschiedlichen Vertriebsstrukturen der Deceuninck-Gruppe konzentrieren und eine führende Marktstellung erreichen.
Seit Februar 2004 verfügt die Metabo-Gruppe über ein einheitliches stationäres Holzbearbeitungsprogramm: Unter der Marke Elektra Beckum vertreibt das Unternehmen weltweit drei bewährte Maschinen aus dem bisherigen Metabo-Magnum-Programm:
• die Hobelmaschine HC 300 (früher ADH 1630)
• die Bandsäge BAS 380 (früher BS 1638)
• und die Präzisionskreissäge PKU 250 (früher TKU 1693)
Die restlichen Tischkreissägen, Absauganlagen, Hobelmaschinen, Kapp- und Gehrungssägen aus dem Metabo-Magnum-Programm sowie die PKF 255 ohne Vorritzer von Elektra Beckum sind Ende 2003 ausgelaufen.
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