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Fit für die Zukunft

Marketing & Betriebsführung
Fit für die Zukunft

Bei Dextüra setzt man Kundenwünsche mit moderner Technik um. Mehrere Millionen Euro investierte der Spezialist für Weißlacktüren und -zargen in neue Fertigungsanlagen.

Das im westfälischen Bocholt ansässige Unternehmen Dextüra ist ein in dritter Generation geführtes Familienunternehmen. Die derzeitige Geschäftsführerin Sandra Winkelhorst hat klare Vorstellungen davon, wie die auf Weißlacktüren und -zargen spezialisierte Produktion zukunftsfähig bleibt. Nach ihrer Einschätzung wird eine flexible Fertigung immer wichtiger. Der Markt entfernt sich zunehmend von Standardprodukten. Deshalb hat das Unternehmen in den letzten beiden Jahren mehrere Millionen Euro in neue Fertigungsanlagen investiert, unter anderem in eine neue Kantenverarbeitungsmaschine.

Mit der neuen Anlage können vier unterschiedliche Kanten an einem Türblatt ohne Umstellung völlig unabhängig voneinander produziert werden. Ebenso ist es möglich, Rundkanten herzustellen. Darüber hinaus wurde 2008 eine neue multifunktionale Bohranlage angeschafft. Ebenfalls neu ist eine digitale, speziell auf Weißlack abgestimmte Qualitätskontrolle der Lackoberfläche. Bei der visuellen Prüfung sind Weißlackoberflächen die am schwersten zu beurteilenden Oberflächen überhaupt.
Der Türenhersteller, der 1954 mit einer Fertigungshalle in Varsseveld in den Niederlanden begann, agiert heute europaweit mit rund 300 Mitarbeitern. Besonderer Wert wird auf eine nachhaltige Produktion gelegt. Dazu zählt die Verwendung von FSC-zertifizierten Materialien innerhalb der Produktion bis hin zum Einsatz von umweltverträglichen Geschäftsunterlagen und Büromaterialien. Ausgangspunkt für diese ökologische Ausrichtung war vor mehr als 35 Jahren der Entschluss, den umweltverträglichen EPC-Lack zu verwenden.
Die Weißlacktüren und -zargen im mittleren bis unteren Preissegment werden an drei Standorten in Deutschland und in den Niederlanden produziert. Das Sortiment umfasst sowohl glatte Weißlack- und Stiltüren als auch bedruckte oder mit eingearbeiteten Furnieren versehene Innentüren.
Auch in den kommenden Jahren will das Unternehmen weitere Investitionen tätigen, um auf die Wünsche der Kunden und veränderte Marktgeschehnisse angemessen reagieren zu können. AG

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