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Stauraum und Dynamik

Opel Movano, Modelljahr 2019
Stauraum und Dynamik

Effiziente Optimierung – so beschreiben die Rüsselsheimer ihre Neuentwicklung beim Opel Movano. Was der Große wirklich kann, haben wir uns einmal angeschaut.

Jens und Patricia Fritzsche, Freie Journalisten

Der Opel Movano präsentiert sich mit mehr als 150 Karosserie- und Aufbauvarianten so variabel wie nie zuvor in der Modellgeschichte. Den im Handwerk beliebten Kastenwagen gibt es in vier Längen und drei Höhen bis zu 17 m3 Ladevolumen. Die Ladefläche bis 4,38 m Länge bietet Platz für fünf Europaletten, die Ladehöhe beträgt bis 2,14 m. Neue Haltegriffe an B- und D-Säule sowie eine helle LED-Beleuchtung sorgen für eine bessere Nutzbarkeit des Heckabteils. Zusätzlich nimmt der Movano noch einen Anhänger bis zu 3,5 t an den Haken.

Von außen ist der neue Opel vor allem an seiner Front zu erkennen. Sie zeigt nun das moderne Opel-Gesicht: Ein großer, tief positionierter Kühlergrill in Lamellenoptik mit Opel-Blitz in der Mitte und zwei Chrom-Winglets. Die silbernen Applikationen gehen in eine Pfeilgrafik der serienmäßigen LED-Tagfahrlichter über. Das verleiht dem Movano ein frisches Aussehen. Innen beeindruckt das durchdachte, 104 l fassende Stauraumkonzept mit insgesamt 22 Ablagen und einem großen ausziehbaren Handschuhfach. Ebenfalls ausziehbar und dazu äußert praktisch ist die Ablagefläche auf der Beifahrerseite. Infotainment mit Sieben-Zoll-Touchscreen lässt eine Vernetzung mit Apple CarPlay und Android Auto zu. Das Handy lädt kabellos auf der Ablagefläche darunter.

Auch an die Passagiere wurde gedacht. Opel bietet Komfortsitze für Fahrer und Beifahrer mit höhenverstellbaren Armlehnen und einer Lendenwirbelstütze. Bei der Karosserieversion mit Doppelkabine finden auf zwei Sitzreihen bis sieben Personen komfortabel Platz. Allerdings bleiben dann nur maximal 2,83 m Laderaumlänge übrig.

Einen großen Schritt macht der Movano in der Unterstützung mit Assistenzsystemen. Serienmäßig an Bord ist der Seitenwindassistent. Optional helfen Tote-Winkel-Warner, Spurhalteassistent sowie das Rear-Vision-System sicher ins Ziel zu kommen. Die Rear-Vision-Kamera zeigt das Geschehen hinter dem Fahrzeug an und übernimmt damit die Aufgaben des Rückspiegels. Insbesondere beim Kastenwagen mit Trennwand ist das eine sinnvolle Investition.

Zum Start stehen sechs BiTurbo-Dieselmotoren (mit doppelter Turbo-Aufladung) von 131 bis 180 PS mit manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe zur Verfügung. Später reicht Opel noch eine Achtgang-Automatik nach. Opel unterscheidet die Motoren in Light Duty, nur mit Fronantrieb erhältlich, und Heavy Duty, die mit Front- und Heckantrieb sowie Zwillingsbereifung bestellbar sind. Dies ermöglicht den Transport von großen Lasten oder schwergewichtige Umbauten. Der Heckantrieb kann mit einem Sperrdifferenzial geordert werden. Das System vermindert den Schlupf am durchdrehenden Rad und verbessert somit die Traktion auf rutschigem Untergrund. Alternativ gibt es einige Movano-Varianten auch mit Allradantrieb.

Der Einstiegspreis beginnt bei 27 925 Euro netto für den 2,8-Tonner. Die meistverkaufte Version mit 3,5 t, mittlerem Radstand und mittlerer Höhe kostet 32 325 Euro netto. Serviceintervalle von 40 000 km bzw. zwei Jahren senken die Folgekosten.

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