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Evergreen im frischen Look

Weiteres Facelift der dritten Baureihe: Der Fiat New Ducato
Evergreen im frischen Look

Die dritte Baureihe des Fiat Ducato ist bereits seit 15 Jahren auf der Straße. Mit regelmäßigen Updates hält sie sich technisch und optisch attraktiv: Vorhang auf für den »New Ducato«.

Jens und Patricia Fritzsche, Freie Journalisten

Die dritte Baureihe des Fiat Ducato aus dem Jahr 2006 ist noch immer aktuell, allerdings wurde der kompakte Transporter im Laufe von 15 Jahren mehrmals optisch und technisch modernisiert. Nun standen ein frischer Look für den Innenraum und zeitgemäße Technik an. Das Ergebnis lässt sich sehen: Im Fahrerraum macht der Fiat Ducato einen großen Qualitätssprung, denn der Hersteller lässt dem allgemeinen Trend folgend Pkw-Feeling einziehen. Zu den Neuheiten im Cockpit zählen nun voll digitale und individualisierbare Instrumente, ein kleineres multifunktionales Lenkrad zur Steuerung des Multimedia-Systems und die neue Bedieneinheit zur Klimasteuerung. Weil sich der Schalthebel nun im Armaturenbrett befindet und die Parkbremse jetzt elektronisch arbeitet, bleibt der Fußraum neben dem Fahrersitz frei! Zudem verspricht Fiat komfortablere Sitze und baut in die Zweier-Beifahrersitzbank einen funktionalen Tisch für Pause oder Laptop ein.

Entspannt in die Zukunft

Als erstes leichtes Nutzfahrzeug kann der New Ducato teilautonom nach Stufe zwei fahren. Dazu arbeitet die adaptive Geschwindigkeitsregelung mit dem Spurhalte- und Stauassistenten zusammen. Mit an Bord sind auch ein Notbremsassistent mit der Erkennung von Fußgängern und Radfahrern, eine Verkehrszeichen-erkennung sowie ein aktiver Parkassistent, der in parallele und senkrechte Parklücken teilautomatisch hineinfährt. Der digitale Innenspiegel überträgt mit einer Kamera zudem die Rückansicht des Fahrzeugs ins Cockpit – gerade bei verblechten Laderäumen ein sinnvolles Extra. Apropos laden: Der Ducato bietet weiterhin bis zu 17 m3 Ladevolumen und lässt sich dank optional erhältlicher absenkbarer Luftfederung nun noch leichter beladen.

Durch die Abgasnorm 6D-Final sind bei diesem Update auch die Motoren auf dem neuesten Stand: Angeboten werden vier Diesel-Aggregate von 120 bis 180 PS, die ihre Kraft per Sechs-Gang-Handschaltung oder Neun-Gang-Wandler-Automatik auf die Straße bringen. Ob der Kraftstoffstand für die geplante Tour noch reicht, verrät eine von vielen Fiat-Apps. Diese senden weiterhin das Navigationsziel ins Fahrzeug, verwalten den Fuhrpark oder unterbinden Versuche, das Fahrzeug zu stehlen. Und woran erkennt man nun den »New Ducato« äußerlich? Auf jeden Fall am ikonischen Fiat-Emblem, das prominent auf dem neuen Kühlergrill prangt. Weniger auffällig sind die ebenfalls neuen dreigeteilten Leuchten. Unser Fazit: Neue Technik und ein gestraffter Innenraum zeigen deutlichen Mehrwert zu den bisherigen Modellen und lassen nicht erkennen, dass die Baureihe bereits seit 15 Jahren am Start ist.

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