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Meisterstücke aus Berlin - dds – Das Magazin für Möbel und Ausbau

Meisterstücke
Meisterstücke aus Berlin

Im Herbst 2007 konnten die Berliner Tischler mit bemerkenswerten Meisterstücken aufwarten. Drei Arbeiten wurden mit dem Gestalterpreis des Fördervereins Aus- und Weiterbildung prämiert.

Wenn der Berliner Förderverein für Aus- und Weiterbildung im Tischlerhandwerk einmal im Jahr den Gestalterpreis für die besten Meisterstücke vergibt, ist auch dds zu Gast auf dem Mehringdamm. Besonders gut lässt sich hier jährlich beobachten, welche Früchte kontinuierliches Ringen um die »gute Form« auf die Dauer tragen kann. In Berlin ist der Startschuss für diesen Prozess einer ehrenamtlichen Initiative zu verdanken, nämlich dem Engagement des Fördervereins für Aus- und Weiterbildung unter seinem umtriebigen Gründer und ersten Vorsitzenden Joachim Peters. Man muss das immer wieder erwähnen – nicht, weil man es so gerne hört im Verein, sondern weil die Botschaft allgemein gültig ist: Nur aus privatem Engagement entsteht wirklich etwas Tragfähiges, das gilt genauso innerhalb der Meisterschulen und der Betriebe. Es sind Menschen, die sich kümmern, fordern und fördern, dem Nachwuchs auf die Füße treten und auf die Schulter klopfen, die den Rahmen schaffen, in dem andere sich entwickeln können – damit sie irgendwann selbst etwas weiterzugeben haben. Das sind Qualitäten, die in Erinnerung bleiben bei den Azubis und Gesellen: Wer war das eigentlich, der damals lange nach Feierabend nochmal auf die Pläne vom Gesellen- oder Meisterstück gesehen hat, vielleicht einen Tipp hatte für den ultimativen Beschlag oder ein noch viel besser passendes Dekor, wer war das, der einem wahnsinnig auf die Nerven gegangen ist mit seiner Aufmerksamkeit, der man dann aber letztlich doch verdankt, dass vieles so geworden ist, wie man es haben wollte? Selbstredend kann dieser »nervende Geist« auch weiblich sein, bei der Gewinnerin des Gestalterpreises 2007 war das sicher der Fall, da ihr Stück bei Baufachfrau Berlin entstanden ist. Handwerk lebt davon, dass Wissen weitergegeben wird. Die Meisterausbildung steht in besonderer Weise für diese Tradition: Aufsaugen, was der Erfahrungsschatz der »Alten« hergibt, sich seinen Teil hinzu erarbeiten und dann freimütig weitergeben, (nicht nur) als Meister oder Meisterin. JN

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