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Klassisch und modern - dds – Das Magazin für Möbel und Ausbau

Meisterstücke
Klassisch und modern

Das Abonnement der Sideboards auf die vorderen Plätze im Wettbewerb Gute Form scheint abgelaufen zu sein, zumindest in Nordrhein-Westfalen. Hier standen im November 2009 drei Sekretäre auf dem Treppchen, von denen zwei im März 2010 in München zum Bundeswettbewerb antreten werden.

Kein Sideboard und auch keine Stele vorne, das gab es ja schon lange nicht mehr. Und dds im März wird offenbaren: Mit neuen Ideen haben im Herbst 2009 auch die Bayern gepunktet. Sie laden die anderen Länder im März 2010 zum Bundeswettbewerb nach München ein. Mit dabei sind aus NRW Jack Kugel, Kamp-Lintfort, und Florian Dohrmann, Mönchengladbach. Neben den drei Siegerstücken und einer Belobigung zeigen wir auf diesen Seiten noch zwei weitere Gesellenstücke, die uns auf der Ausstellung in Bielefeld ins Auge gefallen sind. Diese jugendlichen Arbeiten finden in der Regel schnell ihre Kritiker: Was soll ein Surfbrett als Front einer Garderobe aussagen? Wie geht ein Vorbild aus den 1920ern mit Rahmen auf Gehrung und Oberschränken ohne Kranzprofil zusammen? Aber Moment: Wie zukünftig ist es, sich im Handwerk immer wieder auf die Vergangenheit zu berufen, ohne sie in diesem Rückbezug zu verwandeln? Es geht längst nicht mehr um Rahmen, Stollen oder Platten. Stilistisch und konstruktiv ist Crossover zeitgemäßer, als ein noch so gelungener Rückgriff auf die klassische Moderne. So sagt Georg Christoph Lichtenberg: »Man muß etwas Neues machen, um etwas Neues zu sehen.« JN

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