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Meisterstück: Modulsystem von Maximilian Weingart

Modulsystem von Maximilian Weingart
Für moderne Nomaden

Das Modulsystem »blox« von Max Weingart lässt sich leicht umziehen und ist flexibel nutzbar: ob als Sideboard, Couchtisch, Rollcontainer, Theke oder Trennwand.

Blox ist ein modulares System, das gut in unsere Zeit passt: Feine Rahmenhölzer von 18/18 mm sind mit geschweißten Winkelverbindern zu Würfeln von 370 mm Kantenlänge zusammengefügt, also leicht zu transportieren und damit ideal für Standortwechsel. Blox lässt sich einfach auf- und abbauen. Dazu gibt es Sockel mit Stellfüßen oder Rollen. Seiten und Böden der geschlossenen Korpusmodule sind fest in die Rahmen eingenutet. Die einschlagenden Türen lassen sich mit einem abnehmbaren Magnetknopf öffnen, ihre Objektbänder sind in die Rahmen integriert. Mit unterschiedlich lackierten Verbindungsplatten lassen sich die Module beliebig kombinieren. Sie haften mit überfurnierten Magneten an den Rahmen und finden ihr magnetisches Gegenstück in den Eckverbindern. Die Platten sind verschieden gefälzt und ermöglichen Verbindungen zwischen zwei geschlossenen Kuben, zwischen geschlossenen und offenen Kuben oder sie dienen als Abschluss.

Die Innenmaße der Module sind sinnvoll gewählt und auch für Ordner geeignet. Wahlweise können ein Fachboden oder zwei Schubladen eingesetzt werden, die sorgfältig ausgeführt sind: Weiß pigmentiert geölt, stellen sie einen Kontrast zum dunklen Lack dar. Die Seiten sind nach unten konisch ausgeführt und an den Gehrungsecken mit Lamellos verleimt. Die obere sichtbare Kante von 6 mm ist wunderbar grazil. In den oberen Schubkasten fügt sich eine Schiebelade von 120 mm Breite ein.

Ich kann mir das zeitlose, flexibel nutzbare Möbel im Büro wie im Wohnraum vorstellen. Zwei Boxen ohne Sockel ergeben eine ideale Schreibtischhöhe; hier könnten eine Tischplatte oder auch ein langer Fachboden weitere Variationen schaffen.

Gelb und rot angelegt, zeigt der Frontalschnitt die Platten zwischen den Modulen

Ursula Maier, Stuttgart, Maître Ébéniste und
Innenarchitektin BDIA. Die Unternehmerin hat
ihren Betrieb um ein Einrichtungshaus sowie ein Büro für Innenarchitektur erweitert und 2007
an die vierte Generation übergeben.


 

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