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Manche mögen’s rund und bunt

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Manche mögen’s rund und bunt

Nicht nur im Spielwarenladen fallen wir auf visuelle und haptische Reize herein, auch Möbeldesigner appellieren geschickt an unsere Emotionen. Dritter und letzter Teil der dds-Serie zum Thema Retro-Trends.

Mit poppigen Farben und rundem Plastik ist heute keine Revolution mehr zu machen. Die Revoluzzer von einst sind Sympathieträger geworden. In den zur Möbelmesse veröffentlichten „Interiour Trends 2005“ lesen wir: „Pop war früher nur ein Teil unserer Kultur. Heute ist alles Pop. Es kann nicht bunt genug sein.“

Im Auftrag der Imm Cologne haben sechs Designer verschiedener Nationen Strömungen erforscht, die das Interior Design weltweit beeinflussen. Dabei ist die Retro-Thematik allgegenwärtig: „Formale Akzente können sowohl aus der Zukunft als auch aus dem Barock stammen … Das Gebrauchte hat einen unwiderstehlichen Charme. Doch wir wollen es so umformen, dass es ein Teil von uns wird.“ Immer ist der Bezug zur Vergangenheit gegeben, der Blick nach vorn verbindet sich mit der Sehnsucht nach Bekanntem. „Wir suchen in den Kulturen der Welt nach Verbündeten. Wir haben die Fähigkeit entwickelt, Dinge zu transformieren und übertragen sie in unsere Welt. Wir wollen der Welt ihren Zauber zurückgeben.“ Der Zauber liegt anscheinend doch nicht immer im ultimativ Neuen!
Auf dem Weg zum nächsten Kick sind neben Neugierde auch vertraute Emotionen im Handgepäck. JN
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