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K wie Kathrin

Ausbildung
K wie Kathrin

Kathrin Frey studiert nach ihrer Schreinerlehre Design- und Produktmanagement an der FH Salzburg. Sie hat ihrer Ausbildung mit dem Zusatz »Management im Handwerk« von Anfang an eine Richtung gegeben, die sie nun zielstrebig weiterverfolgt.

Als Kathrin Frey im Gymnasium ankündigte, dass sie ihr Berufspraktikum in der zehnten Klasse in einer Schreinerei machen werde, gab es zuerst Gegenwind von den Lehrern. Sie ließ sich aber nicht beirren. Und als ihr nach dem Abi nur klar war, dass »etwas mit BWL, aber kein Studium« ansteht, lag eine Schreinerausbildung mit der Zusatzqualifikation Management im Handwerk (MIH) nahe. Kathrin Frey wusste, dass die Schreinerei Holz und Form in Tübingen eine gute Adresse ist, und wurde genommen. Nach einem Jahr BFS in Tübingen besuchte sie zusätzlich zur normalen Lehre an zwei Abenden in der Woche MIH-Kurse in Reutlingen. Bei dieser Option für Auszubildende mit Abitur oder Fachhochschulreife werden statt Deutsch, Gemeinschaftskunde und Religion eine Fremdsprache, Computeranwendungen und Management unterrichtet. Am Ende der Ausbildung kann die Prüfung zum »Betriebsassistenten im Handwerk« abgelegt werden.

Kathrin Frey kann sich und andere begeistern, nicht nur im Schwäbischen Turnerbund, wo sie ehrenamtlich als Turnwartin für die Jugend aktiv ist. Ihre Eltern betreiben in zweiter Generation ein Autohaus in Reutlingen, sie kennt den Zusammenhang von Service und Verkaufserfolg. Smalltalk gehört dazu, und auch auf diesem Parkett bewegt sich die Gesellin charmant und souverän. Kathrin Frey könnte sich vorstellen, in einem Betrieb der Möbelbranche Marketing und Design unter einen Hut zu bringen. Sie weiß, dass sie ein gutes Gespür für Menschen und ebenso einen Sinn für Lifestyle hat – eine Schlüsselqualifikation, die in der Branche nicht selbstverständlich ist.
Die Idee, in Salzburg zu studieren, wurde beim Surfen im Internet geboren (www.fh-salzburg.at). Ziel des Studiengangs Design und Produktmanagement, Schwerpunkt Möbelbau, ist es, »kreative Manager« und »strategisch denkende Designer« auszubilden. Zwei Fremdsprachen sind Pflicht. Dazu kommen Kompetenzen in Design, Marketing und Technologie. Und das alles ist in sechs Semestern nach straffem Stundenplan zu absolvieren, inklusive Praktika.
Auf Fragen antwortet Kathrin Frey meist, ohne lange überlegen zu müssen. Ultimativer Kick: »Ich würde gern ein Produkt wie Billy von Ikea entwickeln.« Wie sie auf die Idee mit dem »K« als Gesellenstück kam? »Ich mag die klassischen Möbel nicht so!« Ob sie ihre Arbeit bei Holz und Form vermisst? »Ich findet es schade, dass ich da nicht mehr bin, war aber auch froh, dass ich die Arbeitskleider auf den Bügel hängen konnte …« JN
»Ich würde gern ein Produkt wie Billy von Ikea entwickeln.«
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