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Eine Truhe fürs Leben - dds – Das Magazin für Möbel und Ausbau

Gesellenstücke: Koffertruhe
Eine Truhe fürs Leben

Schön und praktisch zugleich findet Helena Pabst ihre kleine Koffertruhe. Das Gesellenstück soll sie ein Leben lang begleiten – und an ihre Lehre an den Schulen für Holz und Gestaltung Garmisch-Partenkirchen erinnern.

Eine Koffertruhe ist kompakt dimensioniert und eignet sich daher gut für ein Gesellenstück, das sorgfältig durchgearbeitet werden soll. Der Typus hat vor allem in einfacher Brettbauweise Tradition. Helena Pabst hat den aufwändigeren Stollenbau bevorzugt, der ihr mehr Variationsmöglichkeiten bietet. Vier Rahmen sind mit Schlitz und Zapfen verbunden und ergeben außen ein sichtbares Band. Aufrechte Streben werden gezapft. Die mit Linoleum belegten Füllungen im Ton Burgundy (Forbo Möbellinoleum 4154) harmonieren mit den Rot- und Grüntönen des europäischen Kirschbaums. Der eignet sich durch seine mittlere Härte auch gut für die Kerbschnitzerei: »Auf den Ecken des Truhendeckels und auf der Lade an den Griffen möchte ich jeweils einen kleinen Ornamentzopf kerbschnitzen – als Erinnerung an das erste Lehrjahr und nette Kerbschnitzabende. Die Truhe ist universell nutzbar: Eine Lade zum herausnehmen und ein darin schiebbares Tablett gibt die Freiheit, Großes hinein zu legen oder kleine Gegenstände, die sortiert werden können. Die Ecken sind jeweils mit offenen Schwalbenschwänzen verbunden. Die Truhe werde ich mein Leben lang benutzen!« – JN

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