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Auf dem Kudamm - dds – Das Magazin für Möbel und Ausbau

Gesellenstücke
Auf dem Kudamm

Mitte Juni gab es in Berlin fast 300 Gesellenstücke zu sehen. Wir waren vor Ort und haben mit elf Arbeiten eine zugegebener- maßen sehr exklusive Auswahl getroffen. Hier kommen die ersten drei, weitere folgen in unseren nächsten Ausgaben.

Sobald man sich vom üblichen Plattenkorpus entfernt, wird es spannend: »Raum« definiert sich nicht mehr durch orthogonale Flächen. Oliver Höckner geht noch einen Schritt weiter – er stellt seinen Schreibtisch auf die Spitze eines offenen Rahmens, in dem nicht nur der Raumbezug sondern auch das Gleichgewicht neu gefunden werden müssen. Die Funktionen Lesen, Schreiben, Ablegen und Verstauen sind minimalistisch reduziert. Das tragende Gestell entsteht durch zwei überlagerte Rahmen, die Statik und Dynamik in ein künstlerisches Gleichgewicht bringen. Doch auch ein klassisches Korpusmöbel muss nicht zur Langeweile verdammt sein: Das Highboard von Paul Beck zeigt einen bewussten Umgang mit Maßen, Klarheit im Aufbau und ein Gespür für die Materialkomposition. Der Aufsatz macht ein Drittel der Gesamthöhe aus, die Stollen haben doppelte Plattendicke. Kleinigkeiten, die das Auge wahrnimmt! Durch magnetische Griffe kommt auch der Spieltrieb zu seinem Recht.

Das Bett in floraler Ornamentik mit handwerklichen Details, ökonomischer Konstruktion und dem gewissen Etwas trifft den Zeitgeist im Möbelbau auf den Punkt – auch Marina Tzeinska hat ihrer Ausbildung mit ihrem Gesellenstück ein Krönchen aufgesetzt! JN
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