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Verbände Weg mit BHKH!

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Verbände Weg mit BHKH!

Sprach auf der Mitgliederversammlung: Ernst Burgbacher (li.), hier mit Konrad Steininger
Der BHKH tritt zukünftig als »Tischler Schreiner Deutschland« auf. So hat es die Mitgliederversammlung am 18./19. Juni in Frankfurt mit großer Mehrheit beschlossen.

Ziel der Umbenennung ist es, das Erscheinungsbild der gesamten Innungsorganisation zu harmonisieren – vom Bundesverband über die Landesverbände und Innungen bis zu den Betrieben. In einem weiteren Schritt sollen die Baufertigteilmonteure und Bestatter in das neue Erscheinungsbild integriert werden. »Der Bundesverband Holz und Kunststoff dient nur noch als übergreifende Klammer«, so Verbandspräsidend Alfred Jacobi. Die Abkürzung »BHKH« entfällt.

Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt auf der Mitgliederversammlung war die Nachwuchs-Kampagne. Nach dem erfolgreichen Start in diesem Jahr mit dem Wettkampf »Tischler vs. Schreiner« beschlossen die Delegierten einstimmig, die Kampagne 2011 fortzusetzen.
Ernst Burgbacher, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium und Mittelstandsbeauftragter der Bundesregierung, sprach über die wirtschaftliche Bedeutung des Handwerks. Für 2010 gehe die Bundesregierung von einem »soliden Wirtschaftswachstum« von 1,5 Prozent aus. Mittelstand und Handwerk mit ihrer regionalen Verwurzelung spielten dabei eine wichtige Rolle.
Dr. Dieter Fink vom Beratungs-Unternehmen Applikatio stellte die aktualisierte ProWood-Studie zur Entwicklung des Tischler- und Schreinerhandwerks vor. Das Gewerk sei in einem kontinuierlichen Wandel begriffen, stellte er fest. Der Wettbewerb mit reinen Montagebetrieben sei stärker geworden, da diese zunehmend auch den Zugang zu Privatkunden fänden. Insbesondere für kleinere Tischler- und Schreiner- Unternehmen erhöhe das den Konkurrenzdruck.
Konzentration und Spezialisierung würden in den nächsten Jahren weiter zunehmen, so Fink weiter. Die befragten 500 Betriebe sähen eine wachsende Bedeutung von Gestaltung, Planung und Verkauf. Die Fertigung wollten tendenziell nur größere Betriebe intensivieren. Es sei damit zu rechnen, dass die Wertschöpfung weiter sinke, nicht zuletzt wegen des zunehmenden Anteils von Beschlägen, Licht etc.
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