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Schiebetüren schaffen Wohnfläche

Die Schiebetür als einfache Wohnraumlösung
Schiebetüren schaffen Wohnfläche

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Schiebetüren können großzügige Raumerlebnisse erzeugen. Hier ein Rahmentürbeispiel, das bewusst das Holz zeigt – gerne auch versteckt in Wandtaschen Foto: Rubner Türen
In Zeiten knappen und teuren Wohnraums sowie Veränderungen durch den demografischen Wandel werden intelligente Raumkonzepte wichtig. Ein Lösungsansatz ist dabei der Einsatz von Schiebetüren, um unnötige und teure Erschließungsflächen in den Wohnungen zu reduzieren.

Die Wohnungsfrage ist die soziale Frage unserer Zeit. So hatte es Bundesinnenminister Horst Seehofer ausgedrückt. 1,5 Millionen Wohnungen sollen deshalb in der Legislaturperiode gebaut werden. Eine »Sicherung der Bezahlbarkeit des Wohnens« sowie Maßnahmen zur Baukostensenkung gehören bei den Vorhaben dazu. Doch in der Realität ist in den angesagten Städten nichts davon zu spüren. Ganz aktuell hat nun der Berliner Senat ein »Wucherpreis«-Gesetz beschlossen, das Abhilfe gegen massiv steigende Mieten in der Hauptstadt schaffen soll. Wenn die Bestimmung juristisch Bestand haben sollte, kann sie Mieter entlasten. Allerdings schafft die Regel keinen einzigen Quadratmeter neuen, benötigten Wohnraum. Die Einführung solch eines Mietendeckels und eines rechtssicheren Mietspiegels kann viele Jahre dauern und schafft bis dahin Verunsicherung und Zurückhaltung bei potenziellen Investoren in Mietwohnraum.

Was hat das mit dem Thema Schiebetüren zu tun? Intelligente Lösungen mit innenlaufenden Schiebetüren, aber auch Vorwandsysteme, kombiniert mit schlanken Trockenbauwänden, sind ein Beitrag zu bezahlbarerem Wohnen. Die meist üblichen Drehtüren erzeugen nicht nutzbare Verkehrsflächen im Öffnungsbereich der Tür im Vergleich zu seitlich verschiebbaren Türen.

Bei einer 60-m²-Wohnung mit sechs Schiebetüren gewinnt man beispielsweise 10 Prozent Nutzfläche – sechsmal 1 m² Erschließungsfläche. Bei Baupreisen von 3000 bis 8000 Euro/m² in Innenstädten sind 6 m² Gewinn an nutzbarer Fläche ein echter Faktor.

Die Schiebetür schafft Aufenthaltsqualität

Bei kleineren Grundrissen ist es viel mehr als nur Zugewinn an Raum. Im gehobenen Wohnungsbau oder in der Edelsanierung hat der Einsatz viel mit der Betonung der Großzügigkeit zu tun. Durch das Ineinandergreifen von Raumzonen entsteht Raumqualität. Wenn temporär durch Aufschieben von Wänden sich etwa das Bad und der Schlafraum koppeln, bildet sich ein großzügiger Wellnessbereich mit Aufenthalts- und Lebensqualität. Kleinteilige Zimmer wandeln sich durch den Einsatz von Schiebetüren bedarfsgerecht in Räume mit Niveau und hoher Wertigkeit.

Wie steht es dabei um Funktionen wie Schallschutz bei Schiebetüren, von denen Wohnqualität abhängt? Da entwickelt sich viel Interessantes. Auf den folgenden Seiten berichten wir etwa vom Werksbesuch bei Vorreiter Eclisse in Venetien auf Seite 78 oder auf Seite 82 über die Produkte des anderen Players bei den Einbauelementen für Schiebetüren, Scrigno. Die Verknüpfung der verschiedenen Schnittstellen von Komfort bei Schiebetüren und ergänzende Lösungen im modernen Trockenbau bringen richtig Rückenwind in das Thema »Wertiges Bauen zu bezahlbaren Preisen«. Homeofficebereiche hinter Schiebetüren oder flexible Raumlösungen für den demografischen Wandel zeugen davon, dass der Schiebetür die Zukunft gehört. -HN

https://www.dds-online.de/technik/bauelemente/weitsicht-sichert-zukunft/

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