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Küchendesign von Reform - mit Ikea fing es an

Küchendesign von Reform - mit Ikea fing es an
Reform im Küchendesign

Anspruchsvolle Küchendesigns für jedermann erschwinglich zu machen, setzt die Firma Reform scheinbar spielend leicht in die Tat um. Angefangen hat dabei alles mit Ikea-Korpussen.

Richtig gute Küchen, die nicht unerschwinglich teuer sind – 2014 war diese Idee für Jeppe Christensen und Michael Andersen der Ausgangspunkt für die Gründung von Reform. Das Konzept ist einfach wie genial: Der Kunde plant eine Ikea-Küche und veredelt die Korpusse des Möbelhauses mit Fronten und Arbeitsplatten von Reform. Das Ergebnis: Ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis und eine außergewöhnliche Küche, die weit entfernt von Massenware ist. »Wir hatten keine Ahnung, ob die Welt das so sehr wollte wie wir, und wir hatten schlicht nicht das Geld, um ein eigenes Küchenschranksystem herzustellen (…) deshalb haben wir uns entschieden, vorerst mit Ikea-Schränken zu starten«, berichtet CSO Michael Andersen. Seitdem sind in Zusammenarbeit mit renommierten Planungsbüros wie Norm Architects, Bjarke Ingels Group und Muller Van Severen zahlreiche, preisgekrönte Designs entstanden. Die Ausweitung auf sämtliche Schranklösungen von Waschtisch bis Kleiderschrank macht zudem deutlich, dass Reform längst nicht nur Küchen kann. Neu hinzu kommt mittlerweile außerdem ein eigenes Korpus-System aus einem nachhaltig zertifizierten MFC-Holzwerkstoff mit Schubladen aus Massivholz oder Stahl, dessen Elemente per patentiertem Klick-System gänzlich werkzeuglos aufgebaut werden können. »Wir haben die Qualität der Schränke, Schienen und Beschläge im Vergleich zu denen von Ikea verbessert, daher ist der Preis etwas höher, aber die Qualität ist auch viel besser. Die Nachfrage unser KundInnen nach einer hundertprozentigen Reform-Lösung unterstreicht, wie gut unser Schranksystem unseren (…) Designansatz abrundet.« Ob Möbelhaus- oder Reformmodule, dem Kunden steht frei, seine Küche selbst aufzubauen oder montieren zu lassen. Wem in der vorangehenden Planung die digitale Beratung und Visualisierung nicht ausreicht, kann Materialmuster bestellen oder gleich in einem der vier Showrooms in Deutschland oder wahlweise in Kopenhagen, New York, Aarhus und demnächst Los Angeles vorbeischauen.

Produziert wird in Europa (bis auf die Schrankmodule) alles just-in-time mit europäischen Rohstoffen in Handarbeit: »Wir besitzen keine eigene Produktion, aber viele der Produktionsstätten sind Manufakturen, die ausschließlich für uns produzieren – das ist großartig und wir können damit sehr nah an der Fertigung und den Prozessen sein. (…) Viele unserer Ideen werden in den Fertigungsstätten in enger Zusammenarbeit mit den HandwerkerInnen entwickelt.« Neben den Produktionsstandorten arbeiten zusätzlich rund 200 Mitarbeiter an einer erfolgreichen Unternehmenszukunft. Nachhaltigkeit, ein respektvolles Miteinander und ein konstruktiver Blick auf aktuelle Entwicklungen und Möglichkeiten sind hier obligatorisch. Fragt man Michael Andersen nach aktuellen Plänen für Reform, bekommt man eine ehrliche wie ehrgeizige Antwort: »Wir wollen noch immer die größte und einflussreichste Küchenmarke der Welt werden. Wir haben einen guten Anfang gemacht und sind voller Zuversicht, aber es liegt natürlich noch ein langer Weg vor uns.«


Henriette Sofia Steuer glaubt, dass nicht nur die herausragenden Küchendesigns den Erfolg von Reform ermöglichen, sondern dass gerade die Nahbarkeit und Professionalität des Teams den Unterschied zur Konkurrenz ausmachen.


Steckbrief

Jeppe Christensen und Michael Andersen gründen in Kopenhagen 2014 Reform, um hochkarätiges Küchendesign für einen maßvoll-fairen Preis möglich zu machen. Heute ist das Unternehmen mit rund 200 Mitarbeitern dabei, die Weltmärkte zu erobern.

www.reformcph.com

Instagram: @reformcph

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