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Nesting im Handwerk

Unter welchen Bedingungen ist das Nesting-Verfahren im Handwerk sinnvoll einzusetzen? Ein Diskussionsbeitrag von Peter Lohmeyer, Weeke Bohrsysteme GmbH.

Wenn über die Nesting-Technologie zum Aufteilen von Holzwerkstoffplatten diskutiert wird, hört man immer wieder Argumente, die in meinen Augen fragwürdig sind. So wird zum Beispiel in dds im Beitrag „Sägt sich’s ohne Säge besser?“ (Ausgabe 5/05, Seite 66) die Meinung vertreten, das Nesting-Konzept sei „recht starr“ und bedürfe einer intensiven Arbeitsvorbereitung.

Doch gerade die aufwändige Arbeitsvorbereitung gehört mit moderner, flexibler und kundenorientierter Software wie beispielsweise „Woodnest“ eindeutig der Vergangenheit an. Das Programm wird im „Learning-by-doing“-Verfahren erlernt und gibt automatisch Barcode-Etiketten zur Kennzeichnung und Identifizierung der Teile aus.
Widersprüchlich finde ich auch die Aussage, man müsse „genügend Aufträge haben, um so eine Maschine rentabel auszulasten“, während es einen Absatz weiter heißt „bei größeren Stückzahlen ist die Plattensäge wirtschaftlicher“.
Der Quintessenz des Beitrags, Nesting sei nur für spezialiserte Tischler und Schreiner mit „besonderer strategischer Ausrichtung“ wirklich vorteilhaft, kann ich beipflichten – wenn die besondere strategische Ausrichtung die ist, kostengünstig und effizient zu produzieren.
Peter Lohmeyer

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