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Holz- und Möbelindustrie im Aufwärtstrend

Nahezu die gesamte deutsche Holzbranche weist in einer Bilanz für das erste Halbjahr 2004 Pluszeichen auf. Wie der HDH- und VDM-Hauptgeschäftsführer Dirk-Uwe Klaas berichtete, stieg der Umsatz der gesamten Holzindustrie um 4 Prozent von 17,7 auf 18,4 Milliarden Euro. Die Zahl der Stellen ging zwar noch einmal um rund 2000 auf 225000 zurück. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren aber noch rund 7000 Arbeitsplätze verloren gegangen. Aktuell zählt die Branche 2823 Industriebetriebe, 30 weniger als am Jahresanfang.

Mit einem Umsatz von 10,1 Milliarden Euro liegt die Möbelindustrie um 1,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Die deutsche Küchenmöbelindustrie legte sogar um 4,4 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro zu. Im Holzgewerbe (Säge-, Platten- und Holzprodukte im baunahen Bereich) stieg der Umsatz um 500 Millionen Euro (7,5 Prozent) auf 7,8 Milliarden Euro. Bauelemente aus Holz verzeichneten einen Zuwachs von 2,9 Prozent. Die Holzwerkstoffindustrie liegt 12,5 Prozent über dem Vorjahresniveau, profitiert aber vor allem von der Auslandsnachfrage.
Klaas erwartet für die Möbelindustrie ein stabiles bis leicht positives Jahresergebnis. „Wenn das zweite Halbjahr nicht völlig nach unten ausbricht, werden wir zwischen einer schwarzen Null und 1,5 Prozent abschließen.“

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