Auf Erfolgskurs: Grass-Geschäftsführung mit Mark Hámori, Christoph Walter und Jürgen Ahlfeld (v.l.)

Hintergrund 60 Jahre Grass

1947 startete Alfred Grass in einer gemieteten Turnhalle mit der Produktion von Metallteilen. Aus diesen Anfängen entstand ein Konzern mit 900 Mitarbeitern und 140 Millionen Euro Umsatz.

Anlässlich des 60. Geburtstages konnte Grass Mitte Juni rund 1000 Gäste aus Politik, Wirtschaft sowie der Belegschaft am Firmensitz im österreichischen Höchst begrüßen. Grass gilt weltweit als eine der großen und starken Marken im Bereich hochwertiger Möbelbeschläge. Die an Höhen und Tiefen reiche Unternehmensgeschichte mündete 2004 in die Übernahme durch den Würth-Konzern. In Folge eines weit reichenden Konsolidierungs- und Restrukturierungsprozesses erreichte Grass 2006 erstmals seit vielen Jahren ein ausgeglichenes Betriebsergebnis. Mit einem großen Investitionspaket soll der hohe Qualitätsanspruch und das Wachstum des Unternehmens gesichert werden. Am Stammsitz in Höchst wurden rund 20 Millionen Euro in neue Gebäude, Maschinen und Anlagen investiert. Auf 13000 m² finden eine Stanzerei, eine neue Pulverbeschichtungsanlage, die zentrale innerbetriebliche Logistik sowie die Haustechnikzentrale mit einem Blockheizkraftwerk ihren Platz. Der zweite Bauabschnitt mit weiteren 4500 m² soll in Kürze beginnen.

Auf der Produktseite hat Grass in jüngster Zeit mit Innovationen wie »Touch Latch senso« (einem Beschlagsystem für grifflose Möbel) oder dem elektronisch gesteuerten »Sensotronic«-System von sich reden gemacht.
Das Unternehmen unterhält Produktionsstätten in Österreich, Deutschland und in den USA und beschäftigt weltweit über 900 Mitarbeiter. HJG