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Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen mit dickem Plus

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Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen mit dickem Plus

»Die meisten deutschen Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen arbeiten seit Monaten an der Kapazitätsgrenze. Die Maschinenproduktion in Deutschland und Europa entwickelt sich ausgezeichnet«, sagte Dr. Bernhard Dirr, Geschäftsführer des VDMA-Fachverbands Holzbearbeitungsmaschinen bei einem Pressegespräch im Vorfeld der Fachmesse Holz-Handwerk 2008 in Nürnberg.

Die Produktion der deutschen Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen ist 2007 um rund 15 % auf 3,1 Mrd. Euro gestiegen. Einschließlich Handmaschinen und Werkzeuge beläuft sich die Produktion gar auf ein Volumen von 4,3 Mrd. Euro. Für 2008 prognodstizierte Dr. Dirr eine weitere Steigerung um rund 11 %.
Engpässe bei den Herstellern von Komponenten und Zulieferteilen verlängern derzeit die Durchlauf- und damit die Lieferzeiten für Holzbearbeitungsmaschinen. Von Wartezeiten bis zu einem halben Jahr für Lager, Gestelle, Vorrichtungen oder Gussteile werde in der Branche berichtet. »Die hohe Investitionsbereitschaft der kleinen und mittleren deutschen Betriebe wie auch des angrenzenden europäischen Holzhandwerks wird aus heutiger Sicht auch im laufenden Jahr anhalten«, ergänzte Dirr. So wuchs der Auftragseingang bei den deutschen Herstellern von Maschinen für die handwerksnahen Bereiche im Jahr 2007 nach Schätzungen im Inland um 20 Prozent.
Auch das angrenzende Ausland sorgt für die hohe Auslastung bei den Maschinenherstellern. Insgesamt wuchsen die deutschen Exporte von stationären Holzbearbeitungsmaschinen in die Länder der Europäischen Union in den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres um 25 Prozent auf 868 Mio. Euro. Polen als größter angrenzender Markt hat nach Jahren mit starkem Wachstum mit 103 Mio. Euro sein hohes Niveau gehalten. Die Ausfuhren nach Frankreich stiegen um 47 Prozent auf 101 Mio. Euro, nach Österreich um 11 Prozent auf 70 Mio. Euro. Es folgen die Schweiz mit einem Volumen von 57 Mio. Euro (+ 21 Prozent), Tschechien mit 28 Mio. Euro (+ 7 Prozent) und die Slowakei mit 24 Mio. Euro (+ 22 Prozent). Um mehr als 30 Prozent wuchsen die Ausfuhren nach Slowenien (12 Mio. Euro) und Ungarn (11 Mio. Euro).
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