Barrierefreier Schauraum Askosi in Offenburg

Barrierefreies Umbauen mit Stil

Der Schauraum Askosi in Offenburg verknüpft die Themen barrierefreies Umbauen mit Design und Ästhetik. Schreinermeister Stefan Kornmeier entwickelte gemeinsam mit dem Beschlagshändler Asal dessen Konzept für altersgerechtes Wohnen und Menschen mit Behinderung.

Wohlbefinden ist äußerst individuell und setzt sich aus vielen unterschiedlichen Merkmalen zusammen. Ein jeder hat andere Bedürfnisse, die es zu erfüllen gilt, um diesen Zustand hervorzurufen. Körperliche Beeinträchtigungen führen im Alltag in vielen Situationen zu Schwierigkeiten. Die beginnen schon an der Haustüre und ziehen sich durch den kompletten Wohnraum. Bei etlichen unterstützenden Elementen, wie etwa einer Hilfestellung im Bad oder im Schlafzimmer, sind die Großzahl an Produkten echte Fremdkörper und werden auch als solche wahrgenommen. Sie erfüllen zwar ihren Zweck, doch selten sind sie als geschmackvoll zu bezeichnen. Trotz diverser Komplikationen möchte man doch ein schönes Zuhause. Und das ist durch barrierefreies Umbauen in jedem Wohnbereich möglich. Auch der Sicherheitsaspekt gewinnt an Bedeutung und lässt sich in Zeiten von Smart Home an vielen Stellen deutlich verstärken. Der Beschlagshändler Asal erkannte den Bedarf und nahm sich genau dieser Herausforderungen an. So entstand das Konzept von Askosi – dessen Name sich im Übrigen von den Anfangsbuchstaben Asal, Komfort und Sicherheit ableiten lässt – ein Netzwerk von verschiedenen Lieferanten. Auf rund 350 m² liegt der gut strukturierte und ansprechende Rundgang direkt im Gesundheitszentrum Offenburg am Kronenplatz gelegen. Der helle Showroom zeigt die facettenreichen Möglichkeiten von generationsübergreifendem Wohnen durch barrierefreies Umbauen auf sehr hohem Niveau.

Willkommen im sicheren Zuhause

Welche Anforderungen sollte Ihre Haustüre erfüllen? Technisch möglich sind bei der Bedienung Transponder, Pin-Code, Fingerprint oder Schlüssel. Die Auswahl an hochwertigen, flächenbündigen Griffen und Beschlägen ist vielfältig. Rollstuhl und Rollator passieren die komplett ebene Türschwelle, die dennoch dicht verschließt und von selbst aufschwingt. Die Mehrfachverschließung kann entweder permanent oder auf bestimmte Zeiten programmiert, der Antrieb nach innen oder außen verbaut werden. Was bei Türen gilt, gilt auch bei Fenstern – die Sicherheit steht besonders im Erdgeschoss an oberster Stelle. Für eine bessere Zugänglichkeit kann der Griffsitz unten mittig angebracht werden. Der Einbau eines Lüftungssystems wird zudem angeboten. Hebe- und Schiebetüre zur Terrasse sollten ebenfalls auf eine ebene Lösung gebracht werden. Jalousien und Rollläden, ebenso wie Sonnenschutz lassen sich per Fernbedienung mühelos steuern.

Schlafen und Bad

Ein motorisiertes Bettgestell erleichtert das Ein- und Aussteigen und schont zudem den Partner bzw. die Pflegekraft vor starker Belastung und möglichen Rückenbeschwerden. Per Fernsteuerung lassen sich Höhe und Neigung verstellen. Diese Funktion lässt sich auch in das bestehende Bett einbauen und kann pro Seite angepasst werden. Begeh- bzw. befahrbare Kleiderschränke lassen sich variabel ausstatten. Das Schrankinnenleben begeistert etwa durch tiefe Schubladen, einem hochwertigen Hosenauszug oder der Kleiderstange unten. Der Einbau eines Kleiderlifts ist wie etwa eine manuelle Hilfe in Form eines verlängerten Stabs am Kleiderbügel möglich.

Barrierefreies Umbauen des Badezimmers ist wohl der sensitivste Bereich, denn gerade hier spielt Selbstständigkeit und der Schutz von Intimsphäre die wohl bedeutendste Rolle. Verstellbare Höhen von Waschbecken, Toilette sowie eine Sitzhilfe im Duschbereich lassen sich problemlos realisieren, ohne dabei auf ein harmonisches Gesamtbild verzichten zu müssen. Oft ist nur eine Person im Haushalt beeinträchtigt, die sanitären Anlagen sollten jedoch für alle gleichermaßen passend sein – vor allem aber die Würde Aller schützen.

Wohnen, Arbeiten und Kochen

Höhenverstellbare Tische sind längst im Büroalltag angekommen und sorgen für eine rückenschonende Stehhilfe. Die Schreibtische sind variabel einsetzbar und lassen sich selbst mit Rollstuhl problemlos an die passende Ausgangshöhe bringen. Dieselbe Thematik gilt in der Küche: die Arbeitsflächen sowie Herd, Ofen, Kühlschrank und Schränke können so konzipiert werden, dass sie sich auch in Sitzhöhe bequem bedienen lassen. Zwei separate Fächer in der Spülmaschine verteilen sich auf Schubladenhöhe und lassen sich zudem unabhängig voneinander starten. Ein Sockelsauger nimmt sämtliche Krümel am Boden auf.

Seminarraum und Smart Home

An die großflächige Ausstellungsfläche des Showrooms für barrierefreies Umbauen grenzt ein eigenständiger Seminarraum. Die Lautsprechertechnik stammt von WHD, ein Medienkubus sowie ein Kurzdistanz-Beamer vervollständigen die technische Einrichtung. Hier lassen sich Herstellertagungen ebenso wie unabhängige Veranstaltungen abhalten. Die Raumgröße lässt sich vergrößern, somit ist die Gruppengröße flexibel; Tische und Stühle sind mit wenig Aufwand zu platzieren. Alles auf dem neusten Stand der Technik – und auf diese treffen wir immer wieder bei Askosi. Viele der Geräte lassen sich etwa per Sprachsteuerung bedienen, sei es in der Küche oder im Wohnbereich. Das Beleuchtungssystem wird per Smartphone geführt, der Eingangsbereich verfügt über eine Gesichtserkennung, das Öffnen der Tür, die Neigung des Sonnenschutz oder der Jalousien lässt sich vor Ort und selbst von unterwegs steuern, Siri oder Alexa gehören zu den festen Gesprächspartnern.

Eine monatelange Vorbereitung sowie die ausgeklügelte Planung stehen hinter dem Erfolgskonzept von Askosi by Asal. Etwa acht Monate betrug die reine Bauzeit des Schauraums. Das Konstruktionsbüro von Stefan Kornmeier entwickelte und projektierte das Bauobjekt. Ein großer Vorteil: Die Räumlichkeiten konnten bereits im Rohbau übernommen werden, so hatte man Einfluss von der Decke bis zum Boden. Das offene Raumkonzept und die einzelnen Raumszenarien wurden auf Basis jahrelanger Erfahrungen im Bereich barrierefreies Wohnen entwickelt.

Nur durch ein gutes Netzwerk treffen hier viele unterschiedliche Bereiche optimiert aufeinander. Zu den beteiligten Firmen gehören etwa Asal, Duravit, FSB, Gutmann, Hettich, Simonswerk, Warema und WHD. Eine Auswahl an abgestimmten Accessoires, Dekorationen und Leuchten erweitern das breite Sortiment.


dds-Redakteurin Elena Deeg besuchte Askosi-Geschäftsführer Philipp Stier und sein Team im Showroom am Kronenplatz in Offenburg. Der klar strukturierte Rundgang weckte sofort Begeisterung.


Steckbrief

Auf 350 m² Fläche präsentiert Askosi im Schauraum Offenburg eine vielfältige und vor allem äußerst hochwertige Auswahl an barrierefreien Lösungen, generationsübergreifendes Wohnen und die neueste Technik rund um die Entwicklung Smart Home.

www.askosi.de

Planung und Ausbau:
Stefan Kornmeier, Zell-Unterharmersbach

www.stefankornmeier.de

 

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