Flexible Trennwandsysteme von Feederle

Zwischenräume

Bei der Sanierung des Karlsruher Sparkassen-Hauptsitzes haben sich Feederle-Trennwände bewährt – nicht nur bei der endgültigen Aufteilung der Büroetagen, sondern auch während der Bauphasen, in denen eine flexible Zwischennutzung von Gebäudeabschnitten erforderlich war.

Sanierung ist oft ein heikles Geschäft, besonders, wenn es sich um Gebäude in historischer Umgebung handelt. Gewachsene Strukturen, oftmals unter Denkmalschutz stehend, müssen in Einklang gebracht werden mit den Erfordernissen moderner Nutzung. Auch die Sparkasse Karlsruhe stand vor einer komplexen Herausforderung, als sie im Jahr 2005 plante, ihren Hauptsitz in der Karlsruher Innenstadt zu sanieren. Dass man sich überhaupt entschloss, den Sitz des Geldinstituts am zentral gelegenen Europaplatz zu belassen, hängt damit zusammen, dass man die Nähe zum Kunden nicht verlieren wollte. Außerdem sollten möglichst viele Mitarbeiter an einem zentralen Ort zusammenbleiben. Das zu sanierende Areal bestand aus mehreren Gebäuden aus der Nachkriegszeit, die teilweise grundlegend modernisiert werden konnten, teilweise jedoch eine Umstrukturierung nicht zuließen. Daraus ergab sich ein gemischtes Konzept aus Rückbau und Erneuerung des brauchbaren Bestandes. Folge dieses Konzeptes war die zeitliche Aufteilung des Projekts in mehrere Abschnitte. Mitarbeiter mussten immer wieder temporär untergebracht werden, um den laufenden Betrieb mit den Bauarbeiten in Einklang zu bringen. Der Trennwandhersteller Feederle konnte hier mit der Flexibilität und Wiederverwendbarkeit seiner Elemente punkten. Große Bürorflächen nach wechselnden Anforderungen immer wieder neu aufzuteilen ist eine der Stärken der Feederle-Trennwandsysteme.

Gereinigte Altscheiben als Service
Während der gesamten Umbauphase benötigte das Geldinstitut mehrmals eine andere Raumaufteilung durch räumliche Wechsel von Abteilungen. Dazu mussten sich bestehende Trennwände an neue Bedingungen anpassen. Feco-Feederle konnte die gewünschten Raumaufteilungen schnell durch zerstörungsfreie Versetzung der Wände verwirklichen. Dazu waren keine aufwendigen Umbaumaßnahmen oder Eingriffe im Innenausbau notwendig und die Mitarbeiter konnten ihren Aufgaben im Wesentlichen ohne Unterbrechungen nachgehen. Da der gesamte Gebäudekomplex des Hauptareals auch in Zukunft dynamisch genutzt wird und in einem noch geplanten Bauabschnitt die Sanierung zweier weiterer Gebäude vorgesehen ist, werden Umnutzungen immer wieder an der Tagesordnung sein. Während der Umbauphasen erweist es sich auch immer wieder als Besonderheit, dass ausgebaute Glaselemente mit einer speziellen Scheibenreinigungsanlage im Werk industriell gereinigt und fertig montiert auf die Baustelle geliefert werden, wodurch ein nachträgliches Reinigen der Glas-Innenseiten vor Ort entfallen kann.
Die Unternehmensgruppe Feco-Feederle konnte in allen Bauabschnitten die Anpassungsfähigkeit und Vielseitigkeit ihrer Systemtrennwände unter Beweis stellen. Als vorteilhaft bewertet Volker Herbster, Abteilungsleiter Immobilien und Service der Sparkasse Karlsruhe, neben dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis die Flexibilität und Wertigkeit der Trennwände sowie die zahlreichen Gestaltungsvarianten.
Die Flexibilität ist Trumpf
Unter anderem entschied sich die Sparkasse für die wandbündige Doppelverglasung Fecofix als Flurtrennwand. Die in 6 und 8 mm Einscheibensicherheitsglas ausgeführten Elemente sind mit einer horizontal verlaufenden transluzenten Folie beklebt. Auch eine filigrane 90°-Ecklösung konnte mit Fecofix gebaut werden. Aus gestalterischen Gründen entschied sich der Auftraggeber für eine Glasschiebetür als Eingang zu den Teeküchen. In die Glastrennwand integriert sind flurseitig flächenbündige Holztürelemente mit automatisch absenkbaren Bodendichtungen. Die Türblätter und Türseitenteile sind mit melaminharzverpresstem Eichenholzdekor beschichtet. In den Seitenteilen sind büroseitig Steckdosen und Schalter zur Regulierung für Licht, Klimaanlage und Jalousien integriert. Neben der Fecofix-Doppelverglasung kam auch die wandmittige Einscheibenverglasung Fecoplan zum Einsatz. Die schmalen Profilbreiten, die den Trennwänden Leichtigkeit und Modernität verleihen, entsprechen der zeitgemäßen und innenarchitektonisch anspruchsvollen Gestaltung der Büro- und Kundenbereiche, geplant und ausgeführt vom Karlsruher Büro Baurmann.Dürr.Architekten. Nicht zuletzt der großen Flexibilität moderner Trennwände ist es zu verdanken, dass die Karlsruher Sparkasse auch unter ökonomischen Aspekten an ihrem Bekenntnis zur Innenstadt festhalten konnte. -HN

Steckbrief

Die Feco Innenausbausysteme GmbH entwickelt und vertreibt Systemtrennwände. Das Schwesterunternehmen Paul Feederle GmbH stellt Feco-Trennwände objektspezifisch für Projekte her.
76139 Karlsruhe, Tel.: (0721) 6289-0 www.feederle.de