Fit für die Zukunft

Mit einem zukunftsweisenden Arbeits- und Bürokonzept will Häfele im eigenen Haus innovativer, vernetzter und konzentrierter arbeiten. Einblicke in eine Gemeinschaftsleistung.

Pressebüro Köhler, Kommunikation Häfele

Weiter denken ist das Motto des Spezialisten für Beschlagtechnik und elektronische Schließsysteme Häfele. Ein Versprechen an die Kunden und ebenso ein Leitsatz im eigenen Haus, wenn es darum geht, Leben und Arbeit im Unternehmen stetig aktuellen Anforderungen anzupassen. »Unsere neue Bürowelt soll in einer angenehmen und vielseitigen Umgebung dabei unterstützen, reaktionsschneller, innovativer, vernetzter und konzentrierter zu arbeiten«, so Häfele Chefin Sybille Thierer. »Dazu mussten wir zunächst unsere Arbeitsweise und Zusammenarbeit sehr genau unter die Lupe nehmen, bevor klar war, wohin die Reise geht« – der Beginn eines kreativen Prozesses.

Mut zur Veränderung

Auf der heute fundamental neu organisierten Fläche im ersten Stock der Hauptverwaltung in Nagold war eine typische Bürolandschaft aus den späten 1990ern installiert: abgeschlossene Besprechungsräume und trennende Stellwände, die nicht nur die räumliche Übersichtlichkeit, sondern auch die Möglichkeit der Kontakte unter den Mitarbeiter einschränkten. Flure waren Transitzonen und Kommunikationsbereiche kaum vorhanden. Eine Zusammenarbeit im direkten Umfeld des Arbeitsplatzes über Teamgrenzen hinweg oder gar abteilungsübergreifend war spontan nicht möglich, nur im zuvor reservierten Besprechungsraum. Um Mitarbeiter produktiver und zufriedener zu machen, nicht zuletzt aber auch, um neue, junge Talente für das Unternehmen zu begeistern, wurde ein radikaler Schnitt gewagt. »Es ging um weit mehr, als um reine Verschönerungsmaßnahmen«, erklärt Architekt Jörg Wörner. »Die größte Herausforderung war die Spezifikation der einzelnen Arbeitswelten und das Herausarbeiten der konkreten Räume, die dafür geschaffen werden mussten. Das Design und die Ausführung waren dann nur noch die Kür.«

Denken, Kooperieren, Wissen und Austausch sind von Mitarbeitern als die vier Kernphasen der Arbeit erkannt worden, die durch die Arbeitsumgebung mehr oder weniger unterstützt werden. Hierfür galt es neue Strukturen zu schaffen und umzusetzen. »Flexibilität, Mobilität, neue Kommunikationsmittel und Wissenstransfer innerhalb des Unternehmens gewinnen an Bedeutung. Das spieglt sich nun auch architektonisch in der Flächen-Zonierung wider«, sagt Günter Kremer, der als Leiter der Abteilung Facility Management das Projekt Smart Working verantwortlich begleitet hat. Wissensarbeit geschieht nicht nur am Arbeitsplatz und in der Besprechungsbox. Dementsprechend sind flexible Strukturen und eine beteiligungsorientierte Kommunikations- und Informationsumgebung auf der gesamten Bürofläche gefragt. Digitale Vernetzung ist dabei ein wichtiger Treiber für Innovation.

Smart und effektiv

Eine Vielzahl möglicher Office-Szenarien bieten den Mitarbeitern aktive Arbeitsunterstützung und die notwendige Entspannung: Ruhe, Konzentration und Rückzug stehen gleichberechtigt neben Zonen für Kreativität, Partizipation und Integration, Schulung, Präsentation und Konferenz. Dennoch sind Bereiche nicht vordefiniert, vielmehr ist jeder Mitarbeiter dazu aufgefordert, sich den Platz in der Arbeitslandschaft zu suchen, der bei den aktuellen Aufgaben am besten unterstützt. Dazu tragen multifunktionale Möbel bei, zum Beispiel das verstellbare Tischgestell Officys aus dem eigenen Haus. Alle Möbel sind individuell für Häfele konzipiert und nicht selten mit Produkten und Beschlägen aus dem eigenen Sortiment bestückt. Die Sitzmöbel und Bürostühle, hochwertige Markenware und moderne Klassiker, runden das Bild ab.

Ohne die Fläche zu überfrachten, konnten mit der offenen Bürostruktur auf gleicher Grundfläche rund 20 Prozent mehr Arbeitsplätze untergebracht werden. In den »Labs« fördern beschreibbare Glaswände mit Magnetleisten Ideen und Diskussionen, den kreativen Prozess. Hier ist Platz für gemeinsames Arbeiten über Teamgrenzen hinweg. High-Speed-Datenanschlüsse sind selbstverständlich.

»Wir sind sehr glücklich mit der Umsetzung des neuen Arbeits- und Lebenskonzepts bei Häfele«
bilanziert Sibylle Thierer die geleistete Arbeit. »Mit der neuen Fläche wollen wir uns gemeinsam auf eine Reise begeben, die uns zu agilem Arbeiten befähigen wird. Gleichzeitig wissen wir, dass zukunftsweisende Projekte reifen müssen. Die einzelnen Abteilungen und Mitarbeiter sollen die vielfältigen Möglichkeiten erst für sich entdecken und anwenden lernen. Smart Working ist kein starres System – weiterentwickeln, weiterdenken, darum geht es uns.«


Steckbrief

Häfele hat am Unternehmenssitz Nagold 1 800 m2 Bürofläche neu strukturiert.
Die Abteilungen Einkauf, Sales Publications und Sortimentsmanagement können
in einer offen angelegten Bürolandschaft
interdisziplinär zusammenarbeiten.

Häfele GmbH & Co KG, 72192 Nagold
Tel.: 07452 95-0, Fax: -200

www.haefele.de