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 | Flexibler Schreibtisch Winkelelemente aus massiver Kirsche sowie mit schwarzem Linoleum belegter Tischlerplatte sind mit einem Schiebebeschlag verbunden. Neben der variablen Konzeption faszinieren die feinen Details, insbesondere die Kantenausbildung des frei stehenden Containers. Claus Simon, Koracin und Märkle, Stuttgart. Preisträger Gestaltete Gesellenstücke.
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|  | Drehbare Würfel Identische Korpuselemente mit Klappe sind drehbar zu einem Turm gestapelt und optisch durch Lichtebenen getrennt. Durch die subtil abgestimmte Farbgebung der Flächen entsteht ein Kalei- doskop im Raum. Linda Gruber, Schreinerei Reis, Ludwigsburg. Preisträgerin Gestaltete Gesellenstücke.
|  | Schubladensäule Der perfekt gearbeitete Korpus ist meisterhaft in Palisander furniert. Das Stück fasziniert durch seine formale Geschlossenheit. Andreas Stephan, Schreinerei Schips, Köngen. Preisträger Gestaltete Gesellenstücke.
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|  | Durchdrungen Der Schreibtisch von Urs Fischer, Möbelwerkstätten Negele, zeigt eine interessante Variante der beliebten Durchdringung von Korpuselementen: Der Abschnitt oberhalb der Platte ist hier als Fach mit Klappe ausgebildet. Die Ellenbogenfreiheit dürfte für Rechtshänder eingeschränkt sein!
|  | Elegant horizontal Der Korpus des Humidors in Form eines liegenden Quaders ist horizontal in Makassar furniert. Der Glaseinschub zeigt die Innenausstattung in Elsbeere und Leder. Die Bedienbarkeit des sehr eleganten Möbels über die Stirnseite ist etwas umständlich. Uwe Koch, Schreinerei Höss, Neckartenzlingen.
|  | Energiebündel Wengé und rotes Leder springen dem Betrachter des bequemen Sitzmöbels förmlich entgegen. Bank, Schubkastenblock und die wandhängende Lehne werden als getrennte Elemente wahrgenommen. Öffnet man einen Schubkasten, vermittelt goldene Esche zwischen den farblichen Extremen. Lisa Linsin, Schreinerei Bergmann, Kadelburg.
|  | Modisch kombiniert Die collagenhafte Komposition aus weiß lackiertem Winkel, Spiegelschrank und dem liegenden Schubkastenkorpus in Nussbaum wirkt nicht zuletzt durch die treffsichere Farbgebung der Rückwand ansprechend modisch. Verena Schertl, Schreinerei Graf, Schramberg.
|  | Für Wendehälse Flächen und Volumen, Spiegel, grüner Stoff und Rüster, ergänzen sich formal zu einem dynamischen Ensemble. Was die Nutzung angeht, kann das Konzept nicht ganz überzeugen: Das Schränkchen ist nicht von vorne bedienbar und der Spiegel ermöglicht trotz Faltung keine Sicht auf das Profil ohne Handspiegel. Marlies Willer, Ketterle GbR, Gerstetten.
|  | Voller Koffer In der klassischen Kombination von Nussbaum mit weißem Lack hat Jonas Schultheiß, Schreinerei Hieber, seine Jukebox wie einen Picknickkoffer aufgebaut. Hier bleibt kein Raum ungenutzt. Für die Kabelführung zu den Boxen fehlt allerdings eine formal angemessene Lösung. Die Kiste klingt trotzdem überzeugend!
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| »Jede Jury ist ein soziales Experiment, das gelingen oder scheitern kann.« Johannes Niestrath, Redakteur dds |
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Seite: 66-69 | Ausgabe: 01/2010 Mehrheit oder Konsens?
Im Oktober 2009 hat der Landesfachverband Schreinerhandwerk Baden-Württemberg im Wettbewerb »Gestaltete Gesellenstücke« die auf Innungsebene prämierten Arbeiten im Schloss Ludwigsburg ausgestellt. Fünf Juroren haben die Landessieger ermittelt. Eine schöne, aber keine leichte Aufgabe.
Wer die Ausstellung im Schloss Ludwigsburg gesehen hat, ist Zeuge geworden, wie stimmig 44 herausragende Gesellenstücke auf kleiner Fläche miteinander auskommen können. Sie korrespondieren nicht nur mit dem Betrachter sondern treten auch in Wechselwirkung miteinander. Jedes hat bereits auf Innungsebene gepunktet und befindet sich in bester Gesellschaft. Möbel sind illustre Persönlichkeiten: Es gibt laute und leise, raumgreifende und solche, die kaum eine Spur hinterlassen, wenn man sich nicht die Mühe macht, ihnen aufmerksam zu begegnen. Für die Jury ist eine ...
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Quelle: dds - das magazin für möbel und ausbau
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