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Seite: 58-59 | Ausgabe: 09/2010 »Ganz nach vorne«
Wertbau feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum. Geschäftsführer Rainer Taig gab aus diesem Anlass einen Einblick in die Zukunftspläne des Komplettanbieters.
Es läuft so richtig rund in Langenwetzendorf. »In den vergangenen Monaten haben wir wöchentlich bis zu 25 Lastzüge vom Hof gefahren«, beschreibt Rainer Taig die gute Stimmung bei Wertbau, die sich mit der Lage im Fensterbau insgesamt deckt. Anlässlich des 20. Geburtstages seines Unternehmens hatte Taig Anfang August die Fachpresse eingeladen, um über die Zukunftspläne des Fensterbauers zu informieren.
Besonders im Holz-Alu-Bereich verzeichnet Wertbau derzeit Zuwächse. Carsten Taig, Juniorchef und seit 2006 zweiter Geschäftsführer des Unternehmens führt das zum einen auf einen sich weiter polarisierenden Markt zurück. Zum anderen griffen jetzt so richtig die Vertriebsmaßnahmen des vor acht Jahren begonnenen Produktbereiches. In diesem Zeitraum hat Wertbau sein Portfolio nicht nur um Holz-Alufenster, sondern auch um den Fassaden- und Wintergartenbau erweitert.
Ein neuer Slogan
Vor diesem Hintergrund ist auch die jüngst erfolgte Änderung des Firmenslogans von »Ihr Wunschfenster« in »Mehr Licht zum Leben« zu sehen. Carsten Taig: »Wir sind längst nicht mehr nur Fensterhersteller. Außerdem wollen wir weg von der produktlastigen Kundenansprache, hin zu ...
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| | Fensterpionier im wilden Osten |
Rainer Taig hat in Thüringen mit Wertbau Erfolgsgeschichte geschrieben.
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Familienbande: Firmengründer Rainer Taig (m.) mit seinen Söhnen Stefan (li.) und Carsten
Am 1. August 1990 gründete der damals noch bei Gealan beschäftigte Rainer Taig das Unternehmen Wertbau und startete mit fünf Mitarbeitern die Produktion von Kunststofffenstern. Bis heute hat sich Wertbau zum Vollsortimenter entwickelt, der knapp 250 Mitarbeiter beschäftigt. Neben Fenstern in Holz, PVC und Alu fertigt das Unternehmen u. a. Rollläden, Wintergärten, Fassaden und Haustüren. Die Fensterkapazität gibt man mit bis zu 2000 Einheiten pro Tag an. 900 Partner aus Handwerk und Bauelementehandel vertreiben die Produkte, im nahen Umkreis verkauft Wertbau auch direkt an den Endkunden. Der Umsatz betrug 2009 rund 30 Mio. Euro, was einem Plus von etwa 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der PVC-Anteil am Fensterumsatz liegt bei etwa 50 %, gefolgt von Holz- und Holz-Alu (30 %) und Alu (20 %). Wertbau ist flächendeckend in Deutschland und Österreich vertreten und beschäftigt 16 Vertriebsmitarbeiter. Neben dem Hauptstandort in Langenwetzendorf unterhält Wertbau ein Zweigwerk in Greiz-Gommla, in dem Bauelemente aus Metall produziert werden. |
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Quelle: dds - das magazin für möbel und ausbau
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